Säureangriff in Haan: Polizei findet Spuren in der Nähe des Tatorts

Säureangriff in Haan: Polizei findet Spuren in der Nähe des Tatorts

Säureangriff in Haan: Finanzvorstand von Innogy schwer verletzt, Täter auf der Flucht

Ein Manager des Unternehmens Innogy ist am Sonntag in Haan mit Säure übergossen worden. Die Täter sind weiterhin auf der Flucht. Die Polizei stellte am Tatort jedoch Spuren sicher.

In der Nähe des Tatorts suchten Ermittler den Sonntag über mit einem Hund nach Spuren. Dabei stießen die Polizisten auf Material, das nun untersucht wird. Dies teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag mit. Ermittelt werde weiterhin in alle Richtungen.

Hintergründe und Motiv der Tat sind weiter unklar. Bekannt ist einzig, dass die Täter zwischen 20 und 30 Jahre alt sein sollen. Die zuständigen Behörden werten den Angriff als versuchten Mord. Am Sonntag hatte die Polizei zunächst nach südländisch aussehenden Tätern gesucht.

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Nach bisherigen Ermittlungen wurde der 51 Jahre alte Manager Bernhard Günther am Sonntag gegen 9 Uhr von zwei Unbekannten angegriffen, zu Boden gerungen und mit Säure überschüttet. Die Täter liefen davon. Das Opfer konnte nach Hause laufen, erlitt aber schwerste Verletzungen. Der Gesundheitszustand des Mannes ist derzeit stabil.

Hinweise zur Tat nimmt die Polizei unter der Nummer 0211-8700 entgegen. Eine Mordkommission ermittelt.

(sef)