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Polizei-Spezialkräfte an Wuppertaler Gymnasium Retter sammelten sich in Haan für Großeinsatz in Wuppertal

Haan/Wuppertal · In den Großeinsatz, den Spezialkräfte der Polizei am Freitagmorgenorgen wegen Amok-Verdachts am Wuppertaler Gymnasium Sedanstraße gefahren haben, war auch die Feuerwehr Haan eingebunden. Deren Wache wurde zum Treffpunkt für alle Rettungskräfte aus dem Kreisgebiet, die an dem Einsatz teilnahmen.

Die Polizei war  nach einem Hinweis auf eine verdächtige Person ausgerückt. Die Rettungskräfte für den Einsatz sammelten sich in Haan.

Die Polizei war nach einem Hinweis auf eine verdächtige Person ausgerückt. Die Rettungskräfte für den Einsatz sammelten sich in Haan.

Foto: dpa/Sascha Thelen

Jede Menge Rettungsfahrzeuge, einige davon mit eingeschaltetem Martinshorn, haben am Freitagvormittag für Unruhe in der Haaner Bevölkerung gesorgt. Bei der Aktion handelt es sich aber nicht etwa um einen Notfall in der Gartenstadt. Die Rettungskräfte sammelten sich vielmehr, um von Haan aus gemeinsam nach Wuppertal zu fahren, teilte Feuerwehrsprecher Mirko Braunheim auf Anfrage mit.

Am dortigen Gymnasium Sedanstraße lief am Morgen ein Großeinsatz von Spezialkräften der Polizei. Eine „Person mit einem waffenähnlichen Gegenstand“ war dort gesichtet und der Polizei gemeldet worden. Die zog daraufhin Spezialeinheiten an der Schule zusammen und forderte Lehrer und Schüler auf, die Klassenräume nicht zu verlassen. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt.

Für den Einsatz waren zudem DRK-Rettungskräfte und Fahrzeuge aus dem gesamten Kreis Mettmann zusammengezogen worden, berichtete Mirko Braunheim. Und da Haan nun mal zentral liege, was die Entfernungen zu den einzelnen Orten angehe, sei die Gartenstadt als Treffpunkt vorgesehen gewesen. Hier sollte der sogenannte Sanitätszug gebildet und gemeinsam nach Wuppertal gestartet werden.

Am Mittag teilte die Polizei mit, der Einsatz sei beendet. Eine Durchsuchung des Gebäudes hatte den Amok-Verdacht offenbar nicht bestätigt. Damit endete auch der Haaner Einsatz.

(peco)
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