Haan: Radweg Sandbachtal: Stadt bewirbt sich um Zuschüsse

Haan: Radweg Sandbachtal: Stadt bewirbt sich um Zuschüsse

Die Stadt Haan nimmt am Bundeswettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" teil. Das berichtet das Amt für Stadtplanung und Bauaufsicht im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am kommenden Dienstag. Bürgermeisterin Bettina Warnecke will eine Projektskizze für einen verbesserte Radwegverbindung durch das Sandbachtal einreichen. Kommt der Plan gut an, könnte Fördergeld beantragt werden. In der Regel übernimmt der Bund bis zu 70 Prozent der Kosten.

Die Gartenstadt müsste ihren Eigenanteil im Haushalt 2020 vorsehen. Der Radweg durch das Sandbachtal soll die Haaner Innenstadt über den Haaner Westen mit dem Hildener Stadtwald verbinden und an das überörtliche Radwegennetz anschließen. Die CDU sieht ihn auch als sichere Alternative zur Fahrt entlang der Bundesstraße 228 (Bahnhofstraße). Ein geplanter Radfahrschutzstreifen dort hatte nach langer und kontroverser Diskussion keine Mehrheit im Rat gefunden.

Der Wegfall von 13 Parkplätzen bedrohe sie in ihrer Existenz, hatten die Kaufleute vorgetragen. Für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Haan ist das Sandbachtal kein direkter Ersatz für die B 228, weil das für einige Radler ein Umweg wäre. Ein Radweg durch das Sandbachtal ist Bestandteil des Radverkehrsplans, der vorgestellt wurde und jetzt beraten werden muss.

(cis)