Haan: Malwettbewerb: Europa-Union verzeichnet Teilnehmerrekord

Haan : Malwettbewerb: Europa-Union verzeichnet Teilnehmerrekord

Mächtig stolz ist die neunjährige Franciska Wouega - zu Recht. Denn die Schülerin der Klasse 3b der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Unterhaan errang mit ihrem Bild einer Burg mitten im Wald einen der ersten Preise beim diesjährigen Malwettbewerb der Haaner Schulen.

Ausgelobt wurde er Wettbewerb, wie seit mehr als 20 Jahren, vom Haaner Ortsverband der Europa-Union Deutschland. Deren Vorsitzender Fritz Köhler bedankte sich bei den Kindern der fünf teilnehmenden Schulen - neben der GGS Unterhaan waren das die GGS Mittelhaan, die Don-Bosco-Schule, die Hauptschule Zum Diek und das Gymnasium - für die insgesamt 391 eingereichen Arbeiten, zehn mehr als im Vorjahr. 290 Bilder und 110 Bastelarbeiten zu verschiedenen Themen galt es für die vierköpfige Jury mit Hans Joachm Uthke, Razeea Lindner, Jochen Wingerath und Klaus Nilgen zu bewerten.

Ausgewählt wurden schließlich 20 erste, 24 zweite und 27 dritte Preise. Neben Urkunden und Schokolade erhielten die Sieger je einen Buchgutschein über 15 Euro und die Zweitplatzierten einen Zehn-Euro-Gutschein. Zu den Erstplatzierten gehörte auch der zehnjährige Jan Talaga aus der 4a der Don-Bosco-Schule. Er wurde für sein Bild einer Moschee ausgezeichnet. "Ich habe mich dazu von einem Bild aus einem Buch inspirieren lassen", verriet der junge Künstler.

Neben den Einzelpreisen gab es zwei erste und zwei zweite Klassenpreise für die besonders fantasievollen Bastelarbeiten zum Thema "Deine europäische Stadt - Die bist der Baumeister" mit jeweils 50 bezihungsweise 40 Euro für die Klassenkasse. Sie gingen an die 3b und die 4a der GGS Mittelhaan (erste Preise) sowie die 3c der GGS Mittelhaan und die 4b der Don-Bosco-Schule (zweite Preise).

Bei der Themenauswahl war die Europa-Union einfallsreich. Während die Grundschüler "Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern" und "Deine europäische Stadt - Du bist der Baumeister" illustrieren sollten, konnten die Klassen 5 bis 7 zwischen der "digitalen Welt der Zukunft" und "Denk mal" wählen. Die Klassen 8 bis 10 mussten sich zwischen "Vergiss mein nicht", "Aussterbende Berufe" und "Das geschriebene Wort" entscheiden, während Oberstufenschüler sich mit den Themen "Vom Hofmaler zum 'Selfie'" und "Digitales Erbe" auseinander setzen sollten.

Dass die neunjährige Franciska eine so preiswürdige Burg gemalt hat ist umso bemerkenswerter, als dass sie selbst noch nie in einem solch historischen Gemäuer gewesen ist, wie sie auf Nachfrage verrät. Aber das wird sie nun sicher bald mit ihren Eltern nachholen.

Die Arbeiten des Malwettbewerbs werden ab Montag für eine Woche in der Stadt-Sparkasse ausgestellt. Danach erhalten die stolzen Schüler ihre kleinen Kunstwerke zurück.

(RP)