Haan: ITG zu Windhövel: Zu hohe Kosten - zu geringe Erlöse

Haan: ITG zu Windhövel: Zu hohe Kosten - zu geringe Erlöse

Die Investitions- und Treuhand GmbH (ITG) hat sich aus dem Windhövel-Projekt in Haan zurückgezogen, "weil das Projekt in der Form, in der es beabsichtigt war, nicht mehr wirtschaftlich war." Das sagt jetzt ITG-Geschäftsführer Horst Jütte auf Nachfnfrage. Die Baukosten für das geplante Geschäftshaus seien gestiegen, "doch es wären nicht mehr die Mieten zu erzielen gewesen, um sie zu decken." 13 Jahre lang hatte die ITG das Projekt als möglicher Investor begleitet. Diskutiert wurde über den Windhövel als erweiterter Einzelhandelsstandort noch länger: fast 40 Jahre.

Ursprünglich war ein Einkaufszentrum von rund 9000 Quadratmetern im Gespräch. Zuletzt war ein "Geschäftshaus" mit rund 4500 Quadratmetern Verkaufsfläche geplant, auf denen ein hochwertiger Supermarkt der Ankermieter sein und um einen Drogeriemarkt ergänzt werden sollte. "Ein Einkaufszentrum wäre wirtschaftlicher gewesen", sagt Jütte, doch für diese Planung gab es zuletzt keine Mehrheiten mehr. Dass die ITG nun nach 13 Jahren der Planungen und Verhandlungen abspringt, "ist das Los eines Projektentwicklers. Nicht jedes Projekt gelingt."

(arue)