Haan: Haaner Weltladen-Verein bestätigt Vorstand

Haan: Haaner Weltladen-Verein bestätigt Vorstand

Der Erlös aus dem Verkauf ging im Vorjahr deutlich zurück - zu Lasten der unterstützten Hilfsprojekte.

Der Verein "Haaner Weltladen" hat den bewährten Vorstand bestätigt. Vorsitzende Barbara Olbertz, ideenreicher Motor des Vereins, wurde ebenso wiedergewählt wie Ingrid Spickenbom, Gisela Hill sowie die Schatzmeisterin Lydia Dobras.

Die positive Nachricht: Das Team der ehrenamtlichen Verkäuferinnen im ökumenischen Weltladen an der Kaiserstraße 40 konnte um drei Damen auf 21 aufgestockt werden. "Es dürfen gerne auch mehr sein", sagt dazu Barbara Olbertz. Sie berichtete aber auch von einem Gewinnrückgang in 2017 um 31 Prozent. Das werden auch die Spendenempfänger spüren. Denn der gesamte Erlös wird an ausgewählte Projekte für die Ärmsten der Armen in der Welt weitergeleitet.

Zum einen ist das die Casa Alianza Kinderhilfe in Guatemala, eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich um die Wiedereingliederung von Straßenkindern in Südamerika kümmert. Der zweite wichtige Verein, der von den Haaner Weltladen-Frauen seit Jahren unterstützt wird, ist die Esel-Initiative. Im nepalesischen Himalaya erhalten notleidende alleinerziehende Frauen einen Esel als Lasttier oder eine Kuh als Ernährungshilfe, um in ihrem kargen Lebensalltag selbstständig überleben zu können. Ein drittes Projekt ist Lifegate, eine Hilfsorganisation, die im Westjordanland behinderte Kinder und Erwachsene unterstützt, weil sie in ihrer Gesellschaft nicht menschenwürdig angenommen werden.

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Barbara Olbertz empfiehlt den Besuchern des Weltladens nicht nur die ausgesuchten Produkte der fair gehandelten Waren, sondern auch die besonderen Kinderbücher. "Grenzenlos lesen" heißt dort ein Projekt, das gute Reiseliteratur für Kinder jeden Alters anbietet. Schon jetzt weist Barbara Olbertz auf die 18. Weltladen-Info-Veranstaltung im Mai hin. Die ehemalige Haaner Zahnärztin Dr. Monika Schiemann hält einen Vortrag über ihren Einsatz bei der Organisation "Ärzte Ohne Grenzen", die sie auf die Kapverden und in die Mongolei geschickt hat.

Dankbar sind die Weltladen-Aktiven, dass die evangelische Kirchengemeinde ihnen den Verkaufsraum im Haus an der Kirche zur Verfügung stellt. Das soll auch so bleiben, wenn das Gemeindezentrum im Laufe der kommenden zwei Jahre erweitert wird. Dann wird der Verkaufsraum geringfügig größer und erhält eine Lagermöglichkeit.

(gund)
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