Haan: Haaner möchten mehr Kontrollen im Stadtgebiet

Haan : Haaner möchten mehr Kontrollen im Stadtgebiet

Am Dialogstand, den die Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan (WLH) Samstag auf dem Wochenmarkt aufgebaut hatte, hatten Haaner die Möglichkeit, ihre Wünsche mitzuteilen, was im Haushalt 2018 der Stadt Haan mit aufgenommen werden sollte und wo sie ihre Prioritäten setzen würden.

Nach drei Stunden Dialogstand stand als Spitzenreiter fest: Es muss mehr gegen rücksichtslose Fahrzeugführer getan werden. Mehr Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollten im Außendienst tätig und die Kooperation mit der Polizei sichtbar sein, auch nach 16 Uhr.

Gerade die Fußgängerzonen in Haan würden immer wieder zur Durchfahrt und zum Parken von Fahrzeugen genutzt und zudem die Kaiserstraße zur Rennstrecke. "Wenn mal jemand abends Knöllchen bei den Falschparkern verteilen würde, wäre das Geld für mehr Personal schnell drin", hörten die Aktiven der WLH-Fraktion häufig, teilte WLH-Vorsitzende Annegret Wahlers mit. Die Palette der genannten Wünsche reichte von mehr Plätzen in Offenen Ganztagsschulen über eine Mensa an der katholischen Don-Bosco-Grundschule, die Gartenabfall-Annahme beim städtischen Bauhof Ellscheid, die Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Toilette Windhövel, bis hin zu einem städtisch organisierten Dreck-Weg-Tag oder Fahrbahnerneuerung auf der Schillerstraße. Auch mehr und bessere Ausleuchtung von Straßen und Plätzen sei auf der Themenliste gewesen, berichtete Fraktionsvorsitzende Meike Lukat.

Alle Anregungen werde die Fraktion mit in ihre Haushaltsklausurtagung nehmen, die am 5. November stattfindet. In dieser Runde solle geschaut werden, was sich im Rahmen der Etatberatungen mehrheitlich und finanziell realisieren lässt, erläuterte Lukat das Verfahren.

Die Ergebnisse würden auch öffentlich präsentiert - nämlich beim 44. WLH-Dialogstand am 11. November von 10 bis 13 Uhr auf dem Neuen Markt.

(-dts)
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