Spende für die gute Sache Haaner Felsquelle unterstützt Aktion des Kreises zum Weltwassertag

Haan · Erschreckend viele Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Darauf machte kürzlich eine gemeinsame Initiative des Haaner Mineralwasserunternehmens und der Kreisverwaltung aufmerksam. Der Erlös geht an den guten Zweck.

Die Felsenquelle spendete 1500 Euro für sauberes Trinkwasser.

Die Felsenquelle spendete 1500 Euro für sauberes Trinkwasser.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Lea Habitz, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik beim Kreis Mettmann, hatte anlässlich des Weltwassertags die Idee, in Kooperation mit der Haaner Felsenquelle eine Aktion ins Leben zu rufen. Gemeinsam wollte man darauf aufmerksam machen, dass Kinder und Erwachsene weltweit durchschnittlich drei bis sechs Kilometer täglich zurücklegen, um zu einer Trinkwasserquelle zu gelangen. Unter dem Motto „Spaziergang für eine sichere Trinkwasserversorgung“ wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu eingeladen, selbst aktiv zu werden, indem sie symbolisch sechs Kilometer zurücklegten. Dabei sind insgesamt mehr als 1200 Kilometer zusammengekommen. Rund 200 Personen dürften sich also beteiligt haben.

Die Haaner Felsenquelle hat die Aktion als Sponsor unterstützt und spendet für jeden zurückgelegten Kilometer einen Euro an die Non-Profit-Organisation „Aktion gegen den Hunger“. „Aktion gegen den Hunger“ kämpft gegen Mangelernährung und schafft Zugang zu sauberem Wasser sowie einer gesundheitlichen Versorgung.

„Wir unterstützen die Aktion, weil wir in Deutschland das Glück haben, immer Zugriff zu gutem und sauberem Trinkwasser zu haben. Das ist auf der Welt nicht immer selbstverständlich. So sehen wir als Haaner Felsenquelle unsere Verantwortung auch darin, die Menschen in anderen Ländern zu unterstützen“, so Stephan Römer, Geschäftsführer der Felsenquelle. Der erzielte Betrag wurde großzügig aufgerundet. So werden nun 1500 Euro dazu beitragen, Menschen in besonders armen und gefährdeten Regionen dauerhaften Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen zu ermöglichen. Dies verbessert die Versorgungsgrundlage von Betroffenen und wirkt der Ausbreitung von Krankheiten entgegen.

„Über 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dies steht im starken Kontrast zu unserem Alltag, wo Trinkwasser quasi jederzeit und überall verfügbar ist. Als Antwort auf diese Problemstellung soll die Aktion der Kreisverwaltung Mettmann nicht nur eine lokale Kampagne sein, sondern zugleich dazu beitragen, die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen voranzutreiben“, betont Lea Habitz. Mit dem Nachhaltigkeitsziel „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“ streben die Vereinten Nationen an, bis 2030 den Zugang zu sauberem Trinkwasser und angemessenen Sanitäreinrichtungen für alle Menschen sicherzustellen.

(tg)
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