Haaner Bäckerei backt 500 Weckmänner zu viel – Kinder im Glück

Haan : 500 Weckmänner zu viel gebacken

Eine doppelt eingetragene Bestellung sorgt für die Überproduktion. Grundschüler in Haan durften sich dagegen freuen.

An den Wochenenden stehen die Kunden schon mal Schlange, um Brötchen zu kaufen, die in der Backstube der Traditionsbäckerei Weihrauch gebacken werden. Mark Grania hat den Betrieb Anfang November übernommen, die Feinbäckerei mitsamt Konditorei und Café gibt es in Haan seit 1991. Grania selbst hat dort lange gearbeitet. Und dass eine Bestellung im Verkaufstrubel mal doppelt ausgeführt wird, dürfte wohl auch früher schon einmal vorgekommen sein.

Bei Weirauch waren es jetzt jedoch gleich 500 Weckmänner, die am Martinstag versehentlich zu viel produziert wurden, weil eine Bestellung doppelt eingetragen wurde. Ein Buchungsfehler.

Wie die Haaner Bäckerei damit umging, ist jedoch vorbildlich: Mark Grania spendete die süßen Martins-Überraschungen an Kinder und Bedürftige in der Gartenstadt. Der WDR begleitete die Weckmänner-Auslieferung mit einem Fernsehteam.

Das Hallo war groß – beispielsweise in der Grundschule Steinkulle, wo die Stutenkerle das Klassenfrühstück bereicherten. Die Jungen und Mädchen freuten sich besonders, denn ihre eigenen Weckmänner, die sie zu Hause gebacken hatten, hatten sie zuvor an die Haaner Tafel gespendet. So wurde der Martinsgedanke in diesem Jahr mehrfach umgesetzt.

In einer früheren Version hatten wir geschrieben, dass Dirk Weihrauch immer noch Inhaber der Bäckerei ist und die Weckmänner gespendet hat. Am 1. November hat Mark Grania den Betrieb übernommen und dementsprechend auch die Weckmänner gespendet. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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