Haan Live soll Kneipenszene beleben

Haan : „Haan Live“ soll die Kneipenszene beleben

In der großen Nacht der Bands treten gleich 13 Combos in elf Lokalen auf. Besucher können mit einem Ticket für 13 Euro alle hören.

von Ilka Platzek

Der Veranstaltungsmanager Adam Ruta aus dem niedersächsischen Ort Moormerland organisiert seit 17 Jahren Kneipennächte. „Das Konzept stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Wir haben das übernommen“, sagt der Chef der Firma Gastro Event. Am Niederrhein hat er bereits mehrere Städte für sein Konzept gewonnen, jetzt hat er sich Haan ausgeguckt: „In der veranstaltungsarmen Zeit fahre ich durch die Gegend und schaue mir Städte an. Haan passt gut in unser Konzept, da wir eine Gastro-Szene brauchen, in der mindestens zehn Kneipen dicht beieinander liegen, so dass sie zu Fuß erreichbar sind.“

In Phase zwei werden dann Sponsoren gesucht. In diesem Fall fand sich die Stadt-Sparkasse Haan. Vorstandsvorsitzender Udo Vierdag hat 2000 Euro locker gemacht, „weil wir finden, dass die Kneipennacht gut zu uns passt“.

Nun ist es das Geldinstitut, das am Samstag, 13. Oktober, „Haan live“ präsentiert: 13 Bands sollen die teilnehmenden elf Locations der Stadt „so richtig durchschütteln. Für eine Nacht verwandeln sie sich in bunte Livebühnen und groovende Musicclubs“ verspricht der Veranstalter.

Die Bands, die Adam Ruta verpflichtet hat, „stammen aus unserem Pool, weil wir die lokale Musikszene nicht kennen“. Im Rheinland wiederum wird kaum einer diese Musiker kennen, mit Ausnahme der wenigen, die aus dem Umland kommen: Hill, Sick’n Tired sowie Generation Voodoo, die der Roockin’ Rooster Club bereits verpflichtet hatte, bevor er von Haan Live wusste. Es seien ambitionierte Musiker, die versuchen, von ihren Auftritten zu leben. „Die Bandnacht wird die Stadt mit vielen Menschen aus der Region füllen“, sind sich die Organisatoren sicher.’

„Vom feinsten Blues, über groovigen Soul & Funk, knackigen Rock, samtweichen Reggae, kultige Schlager und Oldies, fröhliche Country Klänge, heißen Latin & Salsa bis hin zu Boogie & Rock’n Roll ist alles dabei, was zum Mitfeiern, Mitsingen und vielleicht sogar Luftgitarre spielen verleitet“, wirbt Gastro-Event-Chef Ruta“.

Die Kernzeiten der Auftritte liegen zwischen 19 und 2 Uhr, wobei die Anfangszeiten versetzt sind, damit es auch zur späteren Nachtstunde noch genug zu hören und zu sehen gibt. Was die Besucher für den musikalischen Kneipenbummel brauchen, ist lediglich eine Eintrittskarte für alle Konzerte, die es ab sofort in den teilnehmenden Lokalen gibt.

Als besonderer Service pendelt ein für Gäste des Festivals kostenloser Shuttlebus ab 20 bis 1.30 Uhr zwischen drei Haltestellen.

Folgende Kneipen machen mit: Becherhus, Bier-Brunnen, Brauhaus zum Dom, Café König, Fienchens Kajüte, Friedrich Stuben bei Sofie, Karabusta, La Piazza, Rockin’ Rooster Musikclub, Svens Steckstübchen und Vici’s. Alle Details stehen im kostenlosen Programmheft oder online unter www.bandnacht.de/haan. Karten gibt es bei den teilnehmenden Kneipen und bei www.adticket.de.

Mehr von RP ONLINE