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Gesamtschule Haan: Raumkonzept für Erweiterung steht

Haan : Raumkonzept für Gesamtschule Haan steht

Am Mittwoch (13. März) wird es im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport vorgestellt.

Mit Beschluss zur Gründung der Gesamtschule Walder Straße zum 1. August 2017 stand fest, dass spätestens mit den ersten Oberstufenschülern ab dem Schuljahr 2023/2024 räumlicher Erweiterungsbedarf besteht und hierfür ein Raumkonzept erarbeitet werden muss. Damit waren viele auch auswertige Experten beschäftigt, die die Schulleitung allerdings in ihre Planungen mit einbezogen haben.

In Haan entsteht eine fünf-zügige Gesamtschule, für die es im Altbau von 1978 und dessen Nebengebäude auf längere Sicht es zu wenig Klassen-, Gruppen- und Lehrerräume gibt sowie eine Mensa, die für den Gesamtschulbetrieb nicht geeignet ist. Aktuell besuchen 274 Mädchen und Jungen die je fünf Klassen der Jahrgangsstufen fünf und sechs.

Das neue Raumkonzept sieht die Errichtung einer neuen Mensa vor. „Die bisherige Mensa kann andere im Raumprogramm notwendige Funktionen übernehmen“, heißt es in der Vorlage. Sie eigne sich durch die Nischen perfekt für Mittagsangebote sowie Selbstlernbereiche, die ansonsten alternativ geschaffen werden müssten. Darüber hinaus kann hier eine Cafeteria entstehen, die vor allem von den höheren Jahrgängen genutzt werden kann. Die neu zu schaffende Mensa soll multifunktional eingerichtet werden, so dass sie sowohl als Mensa als auch für kleinere Schulveranstaltungen, Elternabende oder Konferenzen genutzt werden und hierfür entsprechend flexibel möbliert werden kann. „Es gibt auch die Überlegung, dass in der neuen Mensa zusätzlich für benachbarte Kitas und Grundschulen mitgekocht werden könnte“, sagt Christian Hoffmann, aktuell stellvertretender Schulleiter und, so hofft er, schon bald Schulleiter.

Hoffmann beschreibt den Ist-Zustand so: „Aktuell sind die 6. Klassen im ersten Stock des Anbaus untergebracht, die fünften im alten Gebäude. Wir planen, die Jahrgangsstufen als Cluster in zusammenhängenden Räumen unterzubringen: die siebten bis zehnten Klassen in den oberen beiden Etagen des Altbaus, die Oberstufe im Untergeschoss.“ In der alten Mensa, so die Überlegung, könnte später die Mittagsbetreuung angesiedelt werden – plus Selbstlernzentren in den vielen Nischen. „Der Anbau, in dem aktuell die sechsten Klassen untergebracht sind, soll später die fünften reserviert sein. Im Untergeschoss könnte man die Räume für Darstellen und Gestalten (Musik und Kunst) einrichten.“

Das Raumkonzept sieht einen Neubau in Richtung Wald vor – mit Brücke zum Hauptgebäude. Hier würde Christian Hoffmann die sechsten Klassen unterbringen – und die neue Mensa: „Ich gehe davon aus, dass das Raumkonzept so durchgeht“, sagt er. Und äußert einen Wunsch: „In fünf Jahren sollte die Schule fertig sein.“

Die Stadtverwaltung hat dafür Gesamtkosten in Höhe von rund 12,6 Millionen Euro veranschlagt. Jetzt müssen die Lokalpolitiker nur noch zustimmen und den Neubau in Auftrag geben.