Haan: Gebirgsverein besichtigt Trainingsbergwerk

Haan: Gebirgsverein besichtigt Trainingsbergwerk

In Zusammenarbeit mit der Bildungsakademie in Arnsberg besichtigte jetzt der Sauerländische Gebirgsverein, Abteilung Erkrath-Haan, das Trainingsbergwerk Recklinghausen.

Mit "Glückauf, Wissenswertes lernen und erleben", begrüßte Steiger Oliver Strickmann, Referent für Besuchergruppen, die Besucher. Unter einer Berghalde des ehemaligen Bergwerks Recklinghausen befindet sich das Trainingsbergwerk. "Auf 1200 Metern Streckenlänge wurde uns innerhalb von drei Stunden die Untertagewelt mit unterschiedlichen Gewinnungs- und Steuerungseinrichtungen, Streckenvortrieben und einem Schacht wirklichkeitsgetreu vorgestellt", berichtet Vorsitzender Karl-Heinz Hadder. Anschließend gab es eine "Halden-Hügel-Hopping"-Wanderung auf Halde Hoheward, die mit 152 Metern höchste Halde im Ruhrgebiet. "Vom Bergwerk geht es über die Drachenbrücke und dann über mehrere Serpentinen bergauf. Auf dem Weg gab es immer wieder tolle Aussichten über das Ruhrgebiet, das südliche Münsterland und bei guter Fernsicht bis zum Düsseldorfer Fernsehturm. Oben auf dem Plateau angekommen, steht eine Super-Sonnenuhr. Als Zeiger dient ein stehender, 8,50 Meter hoher Edelstahl-Obelisk, der seinen Schatten auf die kreisrunde Fläche mit einem Durchmesser von 62 Metern wirft.

Von dort ging es weiter zum Himmelsobservatorium, eines mit zwei Bögen und einem Radius von etwa 45 Metern, die sich über den Platz spannen. Das Observatorium soll eine moderne Version prähistorischer Steinkreise und Bauwerke wie Stonehenge darstellen. Mit Hilfe von Pfeilmarken können Sonnen-auf- und -untergänge zu wichtigen Kalendertagen beobachtet werden.

  • Erkrath/Haan : Gebirgsverein besichtigt Bergwerk in Recklinghausen

Am Ende des Rundwegs gibt es eine Treppe mit über 500 Stufen abwärts oder den weiteren Weg über die Serpentinen. Fazit: Wandern ist nicht nur gesund, sondern bildet auch", resümiert Hadder.

(RP)