Fridays for Future: Haaner Schüler machen mit

Haan : Haaner sympathisieren mit der „Fridays for Future“-Bewegung

„Die Jusos Haan und Gruiten schauen positiv auf das Engagement vieler Jugendlichen bezüglich „Fridays for Future“, heißt es in einer Presseerklärung. „Eine große Anzahl von Haaner Schülern nimmt an den bekannten Freitags-Demonstrationen teil.

Dieses politische Engagement muss man fördern und die Anstrengungen für den Klimaschutz müssen bestärkt werden“, erklärt Martin Haesen. Und auf Nachfrage ergänzt er: „Es gab bereits zwei oder drei Demos in Düsseldorf vor dem Landtag. Ich weiß, dass Schüler des Haaner Gymnasiums – Bekannte von mir – dabei waren.“

In der Mitteilung der Jusos heißt es weiter: Die Jusos können Kritik bezüglich der entstehenden Fehlzeiten nur zurückweisen. Wenn die Gewerkschaften nach der Arbeitszeit streiken würden, bekämen sie ja auch keine Aufmerksamkeit. Genauso ist es mit den Schülern: Wer samstags demonstrieren würde, generiere kaum die gleiche Aufmerksamkeit. Die Jungsozialisten Haan und Gruiten unterstützen Fridays for Future und jeden Jugendlichen, der mutig genug ist, mit zu demonstrieren.

Ganz so deutlich wurde das Jugendparlament auf seiner Sitzung am Montag nicht. Wie Koordinator Daniel Oelbracht berichtet, sympathisieren zwar viele Jungparlamentarier mit der Bewegung, deren Anhänger freitags dem Unterricht fernbleiben, um für mehr Engagement für den Klimaschutz zu demonstrieren. Die jungen Leute wissen aber noch nicht, wie sie ihre Sympathie kundtun sollen: „Wegen ihres Mandats müssen sie vorsichtig sein und dürfen nicht offen zur Teilnahme aufrufen.“ Derzeit werde noch am Text für eine Erklärung zum Thema gefeilt.

Oelbracht berichtet, dass die Fridays-for-Future Bewegung in Schülerkreisen ein heiß diskutiertes Thema ist. Er weiß: „Am 15. März ist in Düsseldorf eine große Kundgebung vor dem Landtag geplant. Da haben sich Schüler des Haaner Gymnasiums schon mit der Schulleitung darüber unterhalten. Man hat ihnen signalisiert, dass sie hingehen dürfen, wenn sie vorher einen Antrag stellen.“ Die stellvertretende Schulleitung des Gymnasiums wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern, ob und wie viele Schüler bereits den Freitag zum Demonstrieren genutzt haben.

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