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Etatberatungen in Haan: WLH fordert neuen Boden für Sporthalle Adlerstr.

Vor den Etatberatungen in Haan : WLH fordert neuen Profiboden für die Sporthalle Adlerstraße

Der Boden in der Sporthalle Adlerstraße ist zwar erst rund zehn Jahre alt. Aber immer wieder kommt es zu Schäden, weil der Belag die feuchte Reinigung nach dem Einsatz von Haftmitteln durch Leistungshandballer nicht verkraftet.

  Zu den jetzt anstehenden Haushaltsplan-Beratungen fordert die Fraktion der Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan (WLH) einen neuen Boden für die Sporthalle Adlerstraße. 100.000 Euro sollen dafür im Etat eingestellt werden; für diesen Betrag hätte eine im Vorjahr um ein Angebot angefragte Sporthallen-Bodenfirma ausgeführt. Sollte es zwischenzeitlich Kostensteigerungen gegeben haben, so sei dieser Kostenrahmen anzupassen, beantragt WLH-Fraktionsvorsitzende Meike Lukat für den Ausschuss für Bildung und Sport am 3. März.

Fast genau ein Jahr zuvor hatte das Gremium einstimmig beschlossen, das am 4. März 2020 in der Ausschusssitzung vorgestellte Gutachten eines externen Fachmannes zur Grundlade für die weitere Planung/Ausführung zu machen.

Der bei der Kernsanierung der Halle vor zehn Jahren verlegte Boden ist an vielen Stellen schadhaft, weil er die ständige Nassreinigung nach der Benutzung von Haftmitteln durch Handballsportler nicht verkraftet. Die in der Oberliga antretenden Handballer der Unitas dürfen – per Ausnahmegenehmigung – bei Punktspielen und auch beim Training wasserlösliche Haftmittel einsetzen. Das sorgt für Griffigkeit des Balles beim Tempospiel. Flecken, die dabei auf dem Boden entstehen können, werden nach Training oder Spiel feucht gereinigt. Die Sportvereine tragen die Kosten. Immer wieder kam es zu Sperrungen der Halle, weil Schäden am Boden repariert werden mussten.

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Die WLH widerspricht ausdrücklich dem im Oktober 2020 von der Verwaltung geäußerten Ansinnen, weiterhin Versuchsspiele mit Haftmitteln und anschließender Reinigung auf dem nur reparierten Hallenboden durchzuführen. „Der neue Bodenbelag schützt vor erneutem Schulsportausfall“, argumentiert Fraktionschefin Meike Lukat. Ein neuer Boden sei „wesentlich ökonomischer, senkt die Kosten für die handballausübenden Vereine und sichert deren finanzielles Überleben in den ohnehin sehr schwierigen Zeiten.“ Lukat hofft sehr, dass auch der neue Stadtrat sich an dem Mehrheitsbeschluss (26 Ja – 10 Nein) des Rates vom 10.12.2019 gebunden fühlt, „damit nun tatsächlich zeitnah der Austausch des Hallenbodens in der Turnhalle Adlerstraße mit einem für den Profisport geeigneten Belag erfolgen kann.“