Besonderer Weihnachtsmarkt im Friedensheim Haan

Haan: „Waldemarkt“ lockt ins Friedensheim

16 Hütten und ein reichhaltiges Programm sind aufgestellt und vorbereitet. Die Gäste können kommen.

  Spätestens als die Kinder des evangelischen Kindergartens Nachbarsberg am Donnerstagnachmittag auf dem Hof des Friedensheims fröhlich sangen „In der Weihnachtsbäckerei“ wussten alle „Waldemarkt“-Besucher und Beschicker, dass der zweite Weihnachtsmarkt des Seniorenheims eröffnet war. Die umfangreichen Vorbereitungen für einen abwechslungsreichen und familienfreundlichen Waldemarkt waren abgeschlossen. „Schon am Ende des ersten Marktes  im Jahr 2017 war es für uns klar, dass dieses Ereignis in Zukunft jedes Jahr stattfinden soll“, sagte Einrichtungsleiter Giorgio Seibel.

Selbstverständlich war der Nikolaus zu Besuch gekommen, denn schließlich war es sein Ehrentag. Hinter der ehrwürdigen Gestalt des Heiligen Mannes verbarg sich Wilfried Pohler, unter anderem Friedensheim-Haus-Nikolaus. Natürlich wurden die Kinder mit Süßem versorgt. Später konnten sie im Blauen Saal noch Plätzchen backen. Das war nur die erste von zahlreichen Bastel-Aktionen für Kinder, die am Freitag, Samstag und Sonntag noch laufen.

Die Wetterprognosen seien nicht so toll, meint Giorgio Seibel. Im vorigen Jahr mussten sie mit Schnee kämpfen. Jetzt sind Regen und Sturm vorhergesagt. Aber die Besucher können immer noch in die Caféteria, wo Kuchen und Getränke angeboten werden,  und den Blauen Saal ausweichen. „Wir haben dicke Matten in die 16 Weihnachtshäuschen gelegt, damit die ehrenamtlichen Helfer keine  kalten Füße kriegen“, fügt Mechthild Marx, die langjährige Mitarbeiterin und gute Seele des Friedensheims, hinzu.

Tatsächlich sorgen Haaner Vereine, das Seniorennetzwerk „Wir sind Haan“, die anderen Senioreneinrichtungen Stella Vitalis und Carpe Diem sowie Realschüler für ein tolles Angebot in den Weihnachtshäuschen. Da gibt es Trödel, Strickwaren, Holzspielzeug, Liköre, Glühwein, Lebensmittel, Zuckerwatte, Currywurst – alles, was das Adventsmarktherz begehrt. Grünkohl inbegriffen.

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Am Sonntag wird ein besonderer Höhepunkt serviert. Der Regisseur, Drehbuchautor und Filmausstatter Matthias von Schemm präsentiert um 15.30 Uhr  ein modernes Krippenspiel, an dem Bewohner und Mitarbeiter teilnehmen. Von Schemm hat eine besondere Beziehung zum Friedensheim, denn er war früher hier als Pfleger beschäftigt. Dazu dürfen in der Caféteria Kinder Briefe an das Christkind schreiben, die dann auch „in echt“ abgeschickt werden.

Am Freitag und Samstag geht es auch musikalisch zu: Jugendliche des christlichen Familienchors aus Wuppertal werden ebenso singen wie der Netzwerk-Spontanchor und die Realschüler. Das Gitarren-Ensemble „Saitensprung“ der Haaner Musikschule gibt ein kleines Konzert.

„Ich freue mich schon auf meinen Auftritt“, sagt Rüdiger Schima, der Schlagersänger, mit Blick auf sein kleines Konzert am Samstag, 8. Dezember, ab 17.30 Uhr. Auch er lässt es sich nicht nehmen, die Friedensheim-Fest-Organisatoren immer wieder zu unterstützen. „Wir rechnen mit mehr als 70 Aktiven“, verrät Giorgio Seibel. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten.