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Haan-Gruiten: Baudezernent beantwortet bei der SPD viele Fragen

Haan-Gruiten : Baudezernent beantwortet bei der SPD viele Fragen

Ob Technologiepark oder Grundschule, Bürgerhaus oder Sportheim, Bahnhof oder Bücherei - Technischer Beigeordneter Engin Alparslan blieb bei der Versammlung des SPD-Ortsvereins Gruiten keine Antwort schuldig. Vorsitzender Jens Niklaus hatte den Baudezernenten eingeladen.

Im Technologiepark steht eine wichtige Ansiedlung bevor. Der luxembourgische Edelstahlproduzent Aperam (gegründet 2011) fasst hier seine Produktion aus Duisburg und die Verwaltung aus Erkrath zusammen. Der Blech- und Bänderproduzent kann die strengen Lärmschutzbestimmungen der Haaner Stadtverwaltung erfüllen. Aktuell wird eine Baustraße für das Unternehmen - ab dem Birkensauna-Parkplatz - angelegt. In Verlängerung der Niederbergischen Allee wird die Erschließungsstraße samt Kanaltrasse gebaut. Andere Zufahrtsstraßen, der Kreisverkehr sowie die neue Eisenbahnbrücke werden in Zusammenarbeit mit Nachbarstädten und übergeordneten Behörden geplant. "Es ist uns wichtig, dass im Technologiepark Arbeitsplätze entstehen", betonte Alparslan.

Noch in diesem Jahr will die Stadt eine Stadtentwicklungsgesellschaft gründen, in der alle Aufgaben vom Abriss des seit Jahren leerstehenden Bürgerhauses bis zur Vermarktung des Baugeländes gebündelt werden. Zur Beratung werden die Pläne dem Stadtentwicklungsausschuss noch vor oder nach den Sommerferien vorgelegt.

In einem Jahr soll mit dem Bau der Grundschule Gruiten an der Prälat-Marschall-Straße 65 begonnen wird. Die Pläne wurden verändert, das bestehende Schulgebäude wird erhalten. Dahinter entsteht der Neubau. Flächen für die Gruitener Bücherei-Filiale (derzeit in der ersten Etage des Bahnhofsgebäudes untergebracht) sind eingeplant.

Über den Stand der Dinge beim Projekt Sportlerheim berichtete TSV-Vorstandsmitglied Joachim Ziegert als "ehrenamtlicher Projektplaner", wie ihn Alparslan ankündigte. "Wir versuchen derzeit, das von der Stadt vorgegebene Budget von 1,5 Millionen Euro für den Bau des neuen Sportlerheim mit unseren Vorstellungen (Wert 1,8 Millionen Euro) in Einklang zu bringen", sagte Ziegert. "Wir treten gerade in die heiße Phase", fügt er hinzu. Man hoffe, die Pläne bis zum 30. Mai vorlegen zu können. Dem Verein ist es wichtig, im neuen Zentrum etwa Seniorensport und Mutter-und-Kind-Turnen anbieten zu können. Einen Aufenthaltsraum - wie er jetzt zur Verfügung stehe - werde es nicht mehr geben. Es ist lediglich ein Aufenthaltsraum für die Sportler geplant. "Wir wollen Sport machen", stellte Joachim Ziegert klar. Ein Gastrobetrieb werde in dem Neubau, der das marode alte Heim ersetzt, nicht mehr zur Verfügung stehen.

Zum Thema Bahnhof Gruiten sagte Engin Alparslan abschließend: "Keine neuen Infos."

(gund)