Haan Bahnhof Gruiten macht „schlechtes Gefühl“

Haan · Beim Bürgerstammtisch der WLH – diesmal mit zwei Landtagskandidaten – ging es am Dienstagabend vor allem um das Sicherheitsempfinden an der Bahnstation. Und es gab interessante Verbesserungsvorschläge.

 WLH-Stammtisch: Im Gespräch zum Bahnhofs-Umbau (v.l.) Matthias Stascheit (SPD), Meike Lukat (WLH) und Ina Besche-Krastl (Grüne).

WLH-Stammtisch: Im Gespräch zum Bahnhofs-Umbau (v.l.) Matthias Stascheit (SPD), Meike Lukat (WLH) und Ina Besche-Krastl (Grüne).

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Eine sogenannte 3-S-Säule  könnte in Zukunft dazu beitragen, das Sicherheitsempfinden am Bahnhof Gruiten zu verbessern. Dies ist eine von vielen Erkenntnissen des Bürgerstammtischs, den die Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan diesmal zum Umbau des Bahnhofs veranstaltete. Etwa 15 Teilnehmer, die ins Keglerheim Förster gekommen waren – darunter auch die Landtagskandidaten Matthias Stascheit (SPD) und Ina Besche-Krastl (Grüne) – waren sich einig: Was Kriminalität betrifft, ist die Station in Gruiten vergleichsweise sicher. Schummrige Beleuchtung, Verschmutzung und auch  wucherndes Buschwerk etwa rund um den Park&Ride-Platz vermitteln aber ein völlig anderes Gefühl: „Ich bin schon früher, als die Regiobahn noch nicht nach Wuppertal fuhr, oft von Mettmann aus mit der Buslinie 742 nach Gruiten gekommen und am Bahnhof umgestiegen“, berichtete Besche-Krastl: „Und schon damals fand ich es dort immer unübersichtlich, ja mir war regelrecht mulmig zumute.“