Haan: Austausch: Stadt sucht Gastfamilien

Haan: Austausch: Stadt sucht Gastfamilien

Jugendliche aus der Partnerstadt Eu kommen vom 15. bis 22. Juli.

Im 51. Jahr der 1967 begründeten Städtepartnerschaft zwischen Haan und Eu werden vom 15. bis 22. Juli Jugendliche aus der französischen Partnerstadt in Haan zum Jugendaustausch erwartet. Dafür sucht die Stadt noch Gastfamilien. Der Jugendaustausch ist ein zentrales Element dieser Städtepartnerschaft. Die Begegnung der jungen Menschen aus Haan und Eu begann tatsächlich schon ein Jahr vor der Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftsurkunde. Der Austausch wurde seit 50 Jahren nahezu ununterbrochen angeboten und rege genutzt.

"Der Blick in eine gemeinsame Zukunft verschiedener Nationalitäten macht erst dann wirklich Sinn, wenn es gelingt, gerade junge Menschen für diese Idee zu gewinnen", sagt Dieter Köhler, der den Austausch als Jugendpfleger jahrzehntelang organisierte und in seinem Ruhestand weiter unterstützt. Fundament dieser Begegnungen waren und sind Gastfamilien beider Städte. Der in der Regel recht enge Kontakt zwischen Gast und Gastfamilien macht sprachliches Engagement unumgänglich und transportiert Werte und Normen, gesellschaftliche Bedingungen, den "Lebensalltag", intensiv und direkt. Französische Sprachkenntnisse seien sicher hilfreich, aber nicht Bedingung, ermutigt Dieter Köhler. Die Gastfamilie sei in diesem Modell zentrales Instrument und Garant für einen erfolgreichen Austausch.

Nicht zuletzt die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Gastfamilien, verbunden mit den vielfältigen Angeboten für junge Menschen während der Jubiläumsfeiern, haben in der Partnerstadt Eu eine spürbare Resonanz hervorgerufen. Es zeichnet sich ab, dass eine Gruppe von 15 jungen Menschen aus Eu im Alter von 12 bis 15 Jahren nach Haan kommt.

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Die Gäste werden gemeinsam mit den Kindern aus den Gastfamilien an einem vielfältigen Programm mit Elementen von Unterhaltung, Spiel, Sport und Projektarbeit teilnehmen. Alle Aktivitäten werden professionell begleitet, eine sprachliche Verständigung ist gesichert. Die Teilnahme am Freizeitprogramm ist für die Gastfamilien natürlich kostenfrei. Kinder der Gastfamilien haben im nächsten Jahre die bevorzugte Möglichkeit, am Jugendaustausch in Eu teilzunehmen.

Interessierte Gastfamilien melden sich bei Dieter Köhler (E-Mail: dieterkoehler51@t-online.de, Tel. 02129 958125, mobil: 0172 202376) oder bei Peter Burek im Jugendamt (Tel. 02129 911-471).

(-dts)
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