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Grevenbroich: Wo Grevenbroich grillen geht

Grevenbroich : Wo Grevenbroich grillen geht

Ab heute soll der Sommer wieder Einzug halten. Damit können die Schlossstädter einem ihrer liebsten Hobbys nachgehen: dem Grillen. Dabei gibt es viel zu beachten – denn im Freien ist Grillen oft gar nicht erlaubt.

Das Versprechen der Meteorologen klingt verheißungsvoll: Mit Temperaturen bis zu 29 Grad soll heute der Sommer Einzug halten. Das bedeutet: endlich ab ins Freibad, zum Evita Beach – oder den Grill anschmeißen. Da es auch am Wochenende sommerlich bleiben soll, wird in der Schlossstadt gebrutzelt, was das Kotelett aushält. Dabei ist nicht nur der heimische Garten beliebt. Die NGZ listet auf, worauf beim Grillvergnügen geachtet werden muss:

Wo gibt es öffentliche Grillplätze im Stadtgebiet?

Die Stadt verfügt über eine Grillhütte im Bend. Sie liegt in der Nähe des Tiergeheges und kann unter Tel. 02181 608450 gemietet werden. Grevenbroicher zahlen dafür 43 Euro, Auswärtige 60 Euro. Für Schulklassen, Kindergärten und soziale Einrichtungen gibt es einen Sondertarif von 21 Euro.

Gibt es weitere Grillhütten?

Ja, zum Beispiel in Neurath und in Allrath auf den dortigen Kirmesplätzen. Diese Grillstellen gehören den jeweiligen Schützen- beziehungsweise Dorfvereinen und werden zum Teil vermietet. Auch andere größere Vereine verfügen über Grillplätze, die aber zum Teil nur von Vereinsmitgliedern genutzt werden können.

Was muss beim Grillen beachtet werden?

Der Grill muss im Freien so aufgestellt werden, dass er nicht kippen kann. Zum Anzünden des Feuers sollten nur zugelassene Grillanzünder verwendet werden. Außerdem gilt: Finger weg von Brandbeschleunigern! Nach dem Grillen muss das Feuer vollständig gelöscht werden. Dabei kann mit einem Eimer Wasser nachgeholfen werden. Aber Vorsicht: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!

Wo ist Grillen verboten?

In Landschaftsschutzgebieten darf grundsätzlich nicht gegrillt werden. Dazu zählen Stadtpark, Apfelwiese, Erftniederung und Vollrather Höhe. Das teilt Stadtsprecher Andreas Sterken mit. Außerdem ist Grillen am Neurather See nicht erlaubt. Das ist in der Satzung zum Schutz des Gewässers geregelt. Im städtischen Waldgebiet ist es aufgrund der Vorschriften des Landesforstgesetzes verboten.

Wer passt auf, dass niemand in den Verbotszonen seinen Grill anschmeißt?

Das Ordnungsamt, Umweltbeauftragter Norbert Wolf und Stadtförster Frank Wadenpohl führen Kontrollen durch. Wer beim illegalen Grillen erwischt wird, muss mit einem Verwarngeld von bis zu 35 Euro rechnen.

Wie viele Grillunfälle gibt es pro Jahr?

Für Grevenbroich lässt sich das schwer abschätzen. Bundesweit sind es laut Deutscher Gesellschaft für Verbrennungsmedizin rund 4000, zehn Prozent davon mit schwersten Verbrennungen. Opfer sind oft Kinder. Auf sie sollte beim Grillen besonders geachtet werden.

(NGZ)