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Wlan für alle Schulen der Stadt Grevenbroich bis Ende 2021

Schulen in Grevenbroich : Wlan für alle Schulen bis 2021

Die Stadt informierte den Schulausschuss über den Stand der digitalen Entwicklung. Möglichst viele Schüler sollen ein Tablett bekommen. Die Vernetzung über drahtlose Netze ist bis Ende 2021 geplant.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung der Schulen ist. Der Schulausschuss hat die Verwaltung beauftragt, den Medienentwicklungsplan mit dem Ziel fortzuschreiben, dass jeder Schüler an den weiterführenden Schulen ein Tablet erhält. Bislang sind rund 700 vorhanden. Doch auch die Grundschulen bleiben bei der Digitalisierung nicht außen vor. Die Verwaltung informierte die Politik über den Stand des Ausbaus.

Voraussetzung für digitales Lernen sind leistungsfähige Leitungen und WLAN (drahtloses lokales Netzwerk). Die gute Nachricht: Die Stadt erhält nach einem Antrag 1,258 Millionen Euro Fördermittel für elf Schulstandorte – für die Grundschulen in Neukirchen, Frimmersdorf, Wevelinghoven, Gustorf, Kapellen/Hemmerden, Neuenhausen, Stadtmitte und Noithausen, darüber hinaus für den Standort Orken der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule und für drei Gebäude der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule.

Im „Haus der Kinder“ (Gebäude A) der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wurden die Leitungen während der jetzt zu Ende gehenden Sanierung verlegt, im nächsten Schuljahr soll dort der Schulbetrieb wieder starten.

Mit der Förderzusage sei sichergestellt, „dass alle städtischen Schulen bis Ende 2021 über die zwingend notwendige IT-Grundstruktur verfügen“, erklärt Erster Beigeordneter Michael Heesch. Die Stadt muss einen Eigenanteil von knapp 140.000 Euro stemmen.

Die Leitungen sind das eine, die Geräteausstattung die andere Voraussetzung fürs digitale Lernen. Für die zweite Antragsphase wird nun die Frage der Präsentationstechnik in den Unterrichtsräumen geklärt. Für den Förderantrag muss für jede Schule ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept erstellt werden. Alle zehn Grundschulen haben sich laut Verwaltung für Passivbildschirme ausgesprochen. An der Erich-Kästner-Grundschule in Elsen und an der Grundschule St. Josef in der Südstadt wird diese Lösung bereits mit Geld aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ realisiert.

Im „Haus der Kinder“ an der Gesamtschule in der Südstadt sollen bis Anfang des kommenden Schuljahres in den Klassenräumen Beamer installiert werden. Vier Fachräume werden mit Aktiv-Boards ausgestattet. Weitere Investitionen stehen nun an. Im Rathaus wird ein Förderantrag erarbeitet, um die übrigen Gebäude der Käthe-Kollwitz-Schule sowie die Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule in Orken mit neuer Technik auszurüsten. Dazu sollen Mittel aus dem Digitalpakt genutzt werden.

(cso-)