Grevenbroich: Wie mobil sind die Grevenbroicher?

Grevenbroich: Wie mobil sind die Grevenbroicher?

Technische Universität Dresden startet im Januar eine Haushaltsbefragung.

Die alltägliche Mobilität der Bevölkerung in Grevenbroich steht im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung, die von der Technischen Universität Dresden zu Beginn des Jahres 2018 gestartet wird: Darauf weist Stadtsprecher Robert Jordan hin. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes "Mobilität in Städten", das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung liefern. Die Befragung richtet sich an Bürger aus allen Bevölkerungsschichten.

"Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln die Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden", sagt Jordan. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt. Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten soll ein aktuelles Bild der stadtspezifischen Verkehrsentwicklung liefern.

Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern, wie Jordan weiter ausführt.

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Die Befragung beginnt im Januar und läuft über zwölf Monate. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Erhebung wird telefonisch oder schriftlich durchgeführt. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist laut Jordan gewährleistet.

Mit der Befragung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend beauftragt.

(NGZ)