Grevenbroich: Weniger neue Flüchtlinge als erwartet angekommen

Grevenbroich: Weniger neue Flüchtlinge als erwartet angekommen

Die Stadt nimmt zurzeit weniger Flüchtlinge auf, als ihr zunächst angekündigt worden waren. In der letzten Februarwoche waren 14 Menschen, deren Asylantrag anerkannt worden ist, in Grevenbroich eingetroffen. In der ersten Märzwoche kamen 13 Personen hinzu.

"Für diese Woche erwarten wir die Ankunft von weiteren zwölf Flüchtlingen", erklärt Dezernent Claus Ropertz. Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung nach Gesprächen mit der zuständigen Landesbehörde mit der Zuweisung von rund 70 Menschen bereits ab November 2017 gerechnet.

Danach wurde diese Zahl auf 45 (15 je Woche ab Ende Februar) reduziert. Die tatsächlichen Zuweisungen liegen noch etwas unter dieser Quote. Allerdings muss Grevenbroich bis zur 100-prozentigen Erfüllung ihrer Aufnahmeverpflichtung insgesamt etwas mehr als 300 Flüchtlinge aufnehmen, denen nach Anerkennung ihres Asylantrags in Nordrhein-Westfalen für die Dauer von drei Jahren ein fester Wohnsitz zugewiesen wird.

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Die Neuankömmlinge seit Ende Februar werden, wie Claus Ropertz erläutert, in unterschiedlichen Flüchtlingsunterkünften untergebracht - "wo, hängt beispielsweise davon ab, ob Familien oder Einzelpersonen eintreffen". Die Leichtbauhallen am Hagelkreuz benötige die Stadt zur Unterbringung derzeit nicht, sie bilden weiter eine Reserve.

Dennoch vermittelt die Stadt weiterhin bei der Suche nach Wohnungen. Derzeit leben nämlich lediglich 101 der insgesamt 773 Flüchtlinge im Stadtgebiet in Wohnungen. Weitere rund 200 Menschen mit anerkanntem Asylantrag könnten aus den städtischen Flüchtlingsunterkünften ausziehen, wenn sie eine geeignete Wohnung finden würden. Doch bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Wer eine Wohnung zur Verfügung stellen möchte, kann sich an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 02181 608570 wenden.

(cso-)