Welthundetag: Ein Tag für den Hund in Grevenbroich

Grevenbroich : Ein Tag für den Hund

Heute ist der internationale Welthundetag. Sandra Trippen und Pauline Baltes erzählen, wie die Vierbeiner ihren Alltag bereichern. Denn Hunde sind mehr als Freunde – sie sind manchmal auch persönliche Fitnesstrainer.

Heute ist der internationale Welthundetag. Sandra Trippen und Pauline Baltes erzählen, wie die Vierbeiner ihren Alltag bereichern. Denn Hunde sind mehr als Freunde — sie sind manchmal auch persönliche Fitnesstrainer.

Alleine dieser Name klingt schon zauberhaft: Perro de agua Espanol. Übersetzt bedeutet das "Spanischer Wasserhund", und genau dieser Rasse gehört Alonso an. Mit seiner südländischen Leichtigkeit bringt er jede Menge Leben in die vier Wände von Norbert (50) und Sandra Trippen (38). Und: Alonso ist nicht der einzige Hund, den das Ehepaar hält. Auch Labrador Ronja gehört zur Familie. Heute, zum internationalen Welthundetag, werden Ronja und Alonso wieder für jede Menge Trubel sorgen. "Sie sind ein eingespieltes Team", sagt Sandra Trippen.

Ihre Begeisterung für Hunde wurde erst spät geweckt. "In meiner Kindheit hatte ich vor allem Katzen. Die Familie meines Mannes allerdings hatte immer schon Hunde", sagt Sandra Trippen. Und so lernte sie schnell, die Vorteile der Vierbeiner zu schätzen. "Sie halten mich auf Trab", sagt sie. Im Grunde sind Ronja und Alonso sogar so etwas wie Sandra Trippens persönliche Fitness-Trainer: Jeden Tag geht es für anderthalb Stunden vor die Tür, im flotten Marsch durch den Wald. "Für einen Hund übernimmt man Verantwortung. Es geht bei Wind und Wetter raus", betont Sandra Trippen. "Natürlich ist es gesund, soviel an der frischen Luft zu sein."

Alonso gehört zu jenen Hunden, die beschäftigt werden wollen. Beim Spaziergang im Wald gibt er sich wie ein Forscher auf vier Beinen: Die Schnauze hat er stets unten, unentwegt wird geschnüffelt, was der Wald an Gerüchen so hergibt. Zu Hause soll es weitergehen. "Wir sind kaum zur Tür rein, da kommt Alonso schon mit einem Spielzeug an", sagt Sanda Trippen. "Er will beschäftigt werden." Das macht der 38-Jährigen viel Freude.

Da geht es ihr wie vielen Hundebesitzern. Auch, weil Hunde selbst trübe Tage aufzupeppen wissen. Der Jazzmusiker Louis Armstrong sagte einmal: "Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede." Jeder Hundehalter weiß: Da ist was dran.

Auch Pauline Baltes ist vernarrt in Hunde. Ihre Eltern haben gleich zwei Golden Doodles. Zum Gassigehen hat die 13-Jährige zwar wenig Zeit. "Wenn die Hunde raus wollen, bin ich meistens in der Schule", erklärt sie. Dafür wird nach den Hausarbeiten im Wohnzimmer rumgetollt. "Unsere Hunde sind sehr anhänglich und verspielt", sagt Pauline Baltes. Ohne die Vierbeiner — das kann sie sich kaum vorstellen. Da würde etwas fehlen.

So wie Familie Trippen und Familie Baltes geht es vielen Grevenbroichern. Den internationalen Welthundetag nutzen sie, um sich daran zu erinnern, was ihnen selbstverständlich scheint: die Freude, die von ihren Hunden ausgeht.

(NGZ)
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