Grevenbroich: Weiterer Schritt zum Gewerbegebiet

Grevenbroich : Weiterer Schritt zum Gewerbegebiet

Planungspolitiker werden sich im Herbst mit Areal an der A 540 beschäftigen.

Am 18. Juni berät der Planungsausschuss auf regionaler Ebene über den Entwurf für den neuen Regionalplan. Darin eingezeichnet ist das interkommunale Gewerbegebiet von Grevenbroich und Jüchen - für beide Kommunen ist dieses Areal ein wichtiger Schritt, um sich als Wirtschaftsstandort zu positionieren. Jetzt beginnen in den Rathäusern die Überlegungen, wann das Industriegebiet an der Autobahn 540 umgesetzt werden kann.

Bürgermeisterin Ursula Kwasny zeigt sich zufrieden: "Wir begrüßen die Aufnahme in den Regionalplan ausdrücklich. Dieser gewerbliche Standort ist für Neuansiedlungen sehr wichtig." Dieses Ziel konnte nur durch das gemeinsame Engagement der Kommunen, des Rhein-Kreises Neuss, aber auch der Industrie- und Handelskammer (IHK) erreicht werden. In Grevenbroich werde man nun kontinuierlich an der "weiteren Entwicklung dieses für uns sehr bedeutsamen Gebiets arbeiten", so Kwasny. Das Verfahren zur Neuaufstellung des Regionalplans werde zwei Jahre dauern.

Auch Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens zeigt sich zufrieden: "Damit gehört das Gewerbegebiet zu den herausragenden Projekten; es ist mit der Kategorie "Z3" als überregional bedeutsamer Standort gekennzeichnet." Als nächster Schritt seien gemeinsame Gespräche zwischen den drei Partnern - den Kommunen Grevenbroich und Jüchen sowie RWE Power - geplant.

Zum genaueren Zeitplan will sich Harald Zillikens noch nicht festlegen. Zunächst müssen die Kommunen Stellungnahmen zum Regionalplan-Entwurf abgegeben. "Frühestens im Herbst" könnten sich erstmals die Planungspolitiker mit diesem Thema beschäftigen. In Jüchen tagt der Planungsausschuss in neuer Konstellation Ende September.

Die Stadt Grevenbroich und die Gemeinde Jüchen wollen entlang der Autobahn 540 ein rund 42 Hektar großes Gewerbe- und Industriegebiet realisieren. Eng verknüpft mit diesem Vorhaben ist auf Jüchener Terrain ein Container-Terminal, das ebenfalls im Regionalplan-Entwurf enthalten ist. Für beide Projekte wollte RWE Power einen eigenen Autobahnanschluss bauen.

(busch-)
Mehr von RP ONLINE