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Grevenbroich: Weg zu Angelplätzen ist versperrt

Grevenbroich : Weg zu Angelplätzen ist versperrt

Seit dem Herbst warten Angelsportler auf den Abschluss der Bauarbeiten.

Der Erftverband saniert eine Wehranlage an der Schwarzen Brücke bei Kapellen - die Arbeiten haben Folgen auch für den Angelsportverein Kapellen. "Die Angler müssen über den Zugang am Wehr, um zu ihren Plätzen auf der kleinen Insel zwischen der Erft und dem Neubrücker Flutkanal zu kommen", berichtet Kornel Goergens, zweiter Vorsitzender des Vereins mit rund 40 Mitgliedern.

Seit dem Herbst sei dieser Weg aber versperrt - wegen der Bauarbeiten. "Die dauern nun schon rund fünf Monate", erklärt er. "Wir fordern, dass der Erftverband voran macht, dass die Angler wieder zu den Plätzen gelangen können. Sie haben schließlich für ihre Angelscheine bezahlt", erklärt Goergens.

Das "Wehr 6" besteht aus zwei Anlagen; ein sogenanntes Schützentafelwehr mit zwei senkrechten Tafeln aus Stahl, unter denen Wasser strömt, sowie ein Klappenwehr. Beide müssen saniert werden. "Wir erneuern die Technik schrittweise, damit bei Hochwasser immer eine Anlage in Funktion ist", begründet Verbandssprecherin Luise Bollig. Begonnen wurde mit dem älteren Schützentafelwehr.

Der Steg, der auch den Übergang auf die Insel ermöglicht, ist zurzeit abgebaut. "Die Arbeiten am Wehr haben sich wegen der kalten Periode im Winter verzögert", erläutert Bollig. Morgen würden die sanierten Schütztafeln mit einem Kran wieder eingehoben - ebenso der Steg. Danach würden aber weitere Arbeiten folgen. Anschließend stehe Bauphase zwei an - die Erneuerung des Klappenwehrs.

"Das ganze Jahr über muss - mit Unterbrechungen - mit Einschränkungen und Sperrungen gerechnet werden. Es handelt sich um aufwendige Arbeiten. Da geht es nicht nur darum, etwas Rost zu entfernen", erläutert Luise Bollig.

Die Verbandssprecherin betont zudem: "Bei dem Wehr handelt es sich um eine Betriebsanlage des Verbandes, beim Steg um einen Betriebsweg, der nicht für die Allgemeinheit bestimmt ist. Wer ihn nutzt, tut dies auf eigene Gefahr."

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(NGZ)