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Wasserversorgung in Grevenbroich ist gesichert

Konzept in Grevenbroich : Wasserversorgung im Stadtgebiet ist gesichert

Der Großteil der Grevenbroicher erhält, wie das vom Büro Rödl & Partner erstellte Konzept ausweist, sein Trinkwasser von der GWG, die jährlich rund 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem RWE-Kraftwerk in Fürth bezieht.

Die Versorgung mit Trinkwasser im Stadtgebiet ist sichergestellt – heute und in Zukunft: Darüber wurden die Politiker im Stadtrat informiert. Nach Vorgaben des Landeswassergesetzes haben die Kommunen ein Konzept über Stand und Entwicklung der Wasserversorgung aufzustellen. „Wir haben der Bezirksregierung dieses Konzept vorgelegt“, erklärt Stadtsprecher Stephan Renner.

Der Großteil der Grevenbroicher erhält, wie das vom Büro Rödl & Partner erstellte Konzept ausweist, sein Trinkwasser von der GWG, die jährlich rund 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem RWE-Kraftwerk in Fürth bezieht. Das kleine GWG-eigene Wasserwerk in Zweifaltern steuert 150.000 Kubikmeter bei. Die nordöstlichen Stadtteile werden von den Kreiswerken Grevenbroich aus dem Wasserwerk Mühlenbusch beliefert. Die Gutachter haben mögliche Gefährdungen untersucht. Der Klimawandel werde sich in NRW wegen zunehmender Niederschlägen. „eher positiv“ auf die Grundwasserneubildung auswirken. Allerdings würden im Sommer die Niederschäge zurückgehen, der Wasserbedarf steigen. Landwirtschaftliche Nutzung stelle „eine mäßige Gefahr dar“. Mit Kooperationsmaßnahmen liege der Nitratgehalt im Grundwasser mit elf Milligramm je Liter „deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung“. Langfristig sei aber ein Anstieg der Nitratkonzentration in Wassereinzugsgebieten des Wasserwerkes Mühlenbusch möglich. Fällt etwa das wichtige RWE-Wasserwerk Fürth aus, „kann über Notverbundleitungen zum Netz der Kreiswerke und RWE Net die Versorgung über eine begrenzte Zeit aufrechterhalten werden“, auch bei den Kreiswerken gebe es ein solches Verbundsystem.