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Grevenbroich: Was unsere Energiequellen sind

Grevenbroich : Was unsere Energiequellen sind

Für die künftige Ausstellung im "Museum der niederrheinischen Seele" werden Grevenbroicher gesucht, die etwas über ihre privaten Energiequellen verraten. Beispiele können Ehrenamt, Hobby oder Beruf sein.

Ulrich Hermanns und Rita Hilgers suchen Energiequellen. In Grevenbroich, der Stadt der Kraftwerke, eigentlich kein Problem. Doch sie wollen die unsichtbaren Energiequellen der Grevenbroicher finden. "Wir möchten gern erfahren, woher die Menschen ihre Energie beziehen, wofür sie brennen, was sie antreibt", erläutert Ulrich Hermanns, der zum Planungsteam für das neue Museum gehört. Ob Beruf, die Familie, Ehrenamt oder ein Hobby – es gibt viele Kraftstoffe. Einige Beispiele wurden bereits gesammelt, weitere werden noch gesucht.

Für Angela van den Hoogen (48) ist die Liebe Energiequelle: "Ich liebe meinen Mann, er liebt klassische Musik – seit vielen Jahren führen wir in diesem Bereich eine PR-Agentur". Unverzichtbar sei Zielstrebigkeit. Die Akkus tankt sie auf beim Erleben in Natur und von Kultur – "und auch mal mit Schokolade". Foto: Michael Reuter

Rita Hilgers lädt die Teilnehmer auf den "Heißen Stuhl" ein. Im Interview versucht sie, die Energiequellen, aber auch die Energieräuber der Menschen zu finden. "Wenn etwas trotz Planung nicht klappt" – das lässt Angela van den Hoogen energielos werden. Günter Rudolph zieht Energie aus seinem Hobby Fotografie, Elektroinstallateur Walter Flöck aus Aktivitäten in Vereinen. Was Monika Born-Möbius Kraft gibt: "Soziale Kontakte, Spaziergänge mit meinem Hund – gerade jetzt im Frühling."

(NGZ)