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Grevenbroich: "Was die Ferien für uns ändern"

Grevenbroich : "Was die Ferien für uns ändern"

Aufatmen für Schüler und Lehrer: Die Osterferien beginnen. Während die Kinder viel freie Zeit haben, ändert sich der Alltag auch für andere: Ein Hausmeister, eine Nachhilfe-Lehrerin, eine Mutter und ein Kioskbesitzer erzählen.

Heute ist der letzte Schultag vor den Osterferien. Zeit für viele Schüler, einmal durchzuatmen, auszuschlafen und zu tun, was sie wollen. Aber nicht nur für sie wird in den nächsten 14 Tagen alles anders, sondern auch für all diejenigen Menschen, die beruflich mit Schule zu tun haben.

Markus Kühn (44) ist Hausmeister an der Gustorfer Grundschule Erftaue. Normalerweise erwarten ihn in den Ferien Ausbesserungsarbeiten in den Klassenräumen. In diesen Ferien nicht. "Nach dem Umbau ist alles neu. Dafür stehen noch einige Restarbeiten auf dem Plan", sagt er. Foto: H. Jazyk

"Mehr Freizeit" bedeuten die Ferien für Stefanie Kraft. Die 41-Jährige unterstützt seit einigen Monaten ehrenamtlich das Cafeteria-Team des Erasmus-Gymnasiums. "In den Ferien haben wir geschlossen. Danach geht es mit Volldampf weiter – denn lernen macht hungrig", sagt sie.

Stefanie Kraft (41) freut sich auf "mehr Freizeit". Regelmäßig unterstützt die Mutter das Cafeteria-Team am Erasmus-Gymnasium. Brötchen schmieren, Mittagessen kochen und Kuchen backen muss sie in den Ferien nur für ihre eigene Familie, "denn die Cafeteria ist geschlossen." Foto: H. Jazyk

Kiosk-Besitzer Mehmet Güler (45) freut sich gar nicht auf die Osterferien: "Pünktlich nach dem Unterricht kommen die Schüler. In den Ferien ist es mir fast zu ruhig."

Mehmet Güler (45) freut sich nicht auf die zwei Ferienwochen. Denn der Besitzer des Kiosks an der Lindenstraße freut sich, wenn Schüler nach dem Unterricht bei ihm einkaufen: "Unabhängig vom finanziellen Aspekt ist es mir in den Ferien einfach zu ruhig", sagt er. Foto: H. Jazyk

Zeit zum Durchatmen wünscht sich auch Hausmeister Markus Kühn (44). "Aber nach dem Umbau der Grundschule Erftaue gibt es noch eine Menge zu tun."

Fleißig sind auch die Nachhilfelehrer bei "Back2School". "Auch wenn die meisten Schüler eine Woche Pause machen, nehmen sie in der zweiten Ferienhälfte Intensivkurse wahr", sagt Barbara Blumenthal (45).

(NGZ)