Grevenbroich: Wartehäuschen sollen in die Stadt verlegt werden

Grevenbroich: Wartehäuschen sollen in die Stadt verlegt werden

Weil die Linien 869 und 877 schon längst andere Routen nehmen, hält seit Jahren kein Bus mehr an den drei Wartehäuschen am Ortsausgang von Neubrück. Sie vergammeln dort, beklagen Hans Hammelstein und Hubert Hilgers von der Senioren-Union. Die drei Hallen - zwei für Fahrgäste, eine für Fahrräder - sind noch relativ gut in Schuss und könnten an anderer Stelle gute Dienste tun, meinen die beiden. Schon Anfang des vergangenen Jahres hatte die Senioren-Union angeregt, die an der Kreisstraße 33 stehenden Häuschen zu verlegen. Ihr Vorschlag: An der Landstraße 201, nahe es Neubrücker Ortseingangs, sei ein guter Standort.

Eine Verlagerung dorthin würde nach Darstellung der Stadtverwaltung rund 8000 Euro kosten - für höchstens zwei Fahrgäste, die dort pro Tag nach aktuellen Zählungen des Busverkehrs Rheinland einsteigen. Im jüngsten Bauausschuss regte Wolfgang Kaiser (CDU) an, die Wartehallen stattdessen an Standorte zu verlegen, wo sie gebraucht würden, etwa an der Lindenstraße oder Auf der Schanze in Grevenbroich, dort stünden oftmals viele Schüler im Regen. Das Thema soll demnächst wieder im Ausschuss aufgerufen werden.

(wilp)