Wärmekraftwerk: Krützen wirbt für Grevenbroich

Pilotprojekt im Rheinischen Revier : Wärmekraftwerk: Krützen wirbt für Grevenbroich

Für das im Revier geplante Wärmespeicher-Kraftwerk bringt Bürgermeister Klaus Krützen den Standort Grevenbroich ins Gespräch. Die Stadt biete „alle Voraussetzungen für die Ansiedlung dieses Pilotprojekt“, schreibt er an RWE-Vorstand Lars Kulik.

„Die Infrastruktur, Flächen und die Akzeptanz in der Bevölkerung sind vorhanden. Nennenswerte planungs- oder baurechtliche Hindernisse sehe sich ebenfalls nicht“, argumentiert Krützen. Der Grevenbroicher Bürgermeister sagt „jegliche Unterstützung zur Realisierung dieses Projekts“ zu.

Auf NGZ-Nachfrage, wie groß die Chancen für den Standort Neurath zur Umwandlung in ein Wärmespeicherkraftwerk sei und wie viele Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten, sagte Kulik: In der geplanten Testanlage solle zunächst die Infrastruktur eines noch laufenden Betriebsstandortes auch mit seinem Personal genutzt werden. Allerdings werde sich der Personalbedarf in einem laufenden Wärmspeicherkraftwerk auf Dauer „deutlich verringern“, sagte Kulik. Die Entscheidung über einen Standort sei noch nicht gefallen und werde bei dem künftigen Betreiberkonsortium liegen. Das Kraftwerk in Niederaußem stehe auch zur Debatte, sagte Kulik.

(gt)
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