Grevenbroich: Viele Hürden für Lkw-Rastanlage im Industriegebiet

Grevenbroich: Viele Hürden für Lkw-Rastanlage im Industriegebiet

Müll im Industriegebiet Ost sorgt seit Jahren für Diskussionen. Wiederholt hat die Fraktion "Mein Grevenbroich" darauf hingewiesen, dass Lkw-Fahrer im Industriegebiet parken und ihren Abfall hinterließen.

Zudem verrichteten Lkw-Fahrer in Grünstreifen ihre Notdurft. Ein Lösungsvorschlag der Fraktion: Die Verwaltung solle prüfen, inwieweit zwischen der Zeppelinstraße und der Bahn Flächen in städtischem Besitz seien, auf denen Parkraum für Lastwagen mit einem Sanitär-Container geschaffen werden können. Darüber hinaus solle die Wirtschaftsförderung Unternehmen ansprechen, um zu einer Kooperation bei der Finanzierung zu kommen.

Die Stadtverwaltung sieht aber, wie es aus einer Vorlage für den Rat hervorgeht, nicht die Möglichkeit, dort Lkw-Parkflächen mit Sanitäranlage zu schaffen. Ein erforderliches Grundstück gehöre nicht der Stadt, sondern Intersnack. Zudem würde eine Lkw-Rastanlage dort zur Lärmbelästigung für Anwohner der "oberen Lindenstraße" führen. Außerdem müsse eine Ampel installiert werden, da die Sicht zur Zeppelinstraße stark eingeschränkt sei. Die Verwaltung weist darüber hinaus auf ein anderes Projekt hin: Im Bereich der Unterführung der L 361 ist für die geplante S-Bahn die Anlage eines Haltepunktes vorgesehen.

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Und zur finanziellen Beteiligung von Firmen verweist die Stadt auf Gespräche vor etwa zwei Jahren, nach denen angesprochene Unternehmer nicht bereit gewesen seien, sich am Aufwand für einen Sanitärcontainer zu beteiligen.

(NGZ)