Grevenbroich: "Verrücktes C" für Hermann Gröhe

Grevenbroich : "Verrücktes C" für Hermann Gröhe

Zahlreiche Grevenbroicher nahmen jetzt auf Einladung der Kölner Christdemokraten an deren traditioneller Karnevalssitzung teil. Darunter waren auch Ratsmitglieder der CDU-Fraktion zu sehen, die sich bunt kostümiert unter das jecke Volk mischten. Vorsitzender Norbert Gand war als fescher Gardeoffizier verkleidet, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Heike Troles, ging als Indianerin und der Chef des Personalausschusses, Stephen Haines, kam im arabischen Outfit. Im Festsaal des Maritim-Hotels am Rhein erlebten die Gäste aus der Schlossstadt einen vergnüglichen Abend mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals.

Die Sitzung ging in diesem Jahr in der 58. Auflage unter dem Motto "Köln hat was zu beaten" über die Bühne. Neben dem Auftritt des Kölner Dreigestirns – Prinz Frank Steffens, Bauer Günter Fluch und Jungfrau Hans Rene Sion ("Reni") von der Bürgergarde Blau-Gold – war die Verleihung des "Verrückten Cs" einer der Höhepunkte der Veranstaltung mit rund 1300 Gästen, die aus ganz Deutschland in die Domstadt gekommen waren. Einem Gast wurde eine besondere Ehre zuteil: CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe aus Neuss wurde auf der Saalbühne mit dem "Verrückten C" ausgezeichnet, dem wichtigsten Karnevalsorden der Kölner CDU.

"Als Berliner Vorposten des rheinischen Brauchtums und insbesondere des Karnevals freuen wir uns, den aus Neuss stammenden Hermann Gröhe mit dem ,Verrückten C' auszeichnen zu können", erklärte Kölns CDU-Vorsitzender Jürgen Hollstein in seiner Laudatio auf den Politiker aus dem Rhein-Kreis. Auch der Generalsekretär hatte sich passend zum Abend in Schale geworfen: Gröhe reiste im Ringelhemd und mit einem "Höötche" auf dem Kopf in die Hochburg des rheinischen Karnevals. Auch im nächsten Jahr – da ist sich der Organisator der Tour, Peter Koenen sicher– werden die Grevenbroicher an der närrischen Sitzung der Kölner Christdemokraten wieder teilnehmen.

(NGZ)