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Grevenbroich: Vermeintlicher Brand führt zu Feuerwehr-Großeinsatz

Grevenbroich : Vermeintlicher Brand führt zu Feuerwehr-Großeinsatz

Mit zehn Fahrzeugen sind die Einsatzkräfte Dienstag in die Südstadt ausgerückt. Doch in dem Hochhaus gab es kein Feuer.

Viel Wirbel um wenig Rauch gab es gestern in der Grevenbroicher Südstadt: Wegen eines vermeintlichen Feuers in einem Hochhaus ist die Feuerwehr gestern mit einem Großaufgebot an die Hermann-Ehlers-Straße ausgerückt. Einsatzleiter Detlev Schwerdtner konnte aber nach gut einer Stunde Entwarnung geben. "Wir wurden wegen des Verdachts auf einen Wohnungsbrand im neunten Obergeschoss gerufen", erklärte der Feuerwehrmann. "Allerdings handelte es sich lediglich um angebranntes Kochgut." Die Bewohner des Hauses konnten daher während des Einsatzes auch in ihren Wohnungen bleiben.

Insgesamt rückte die Feuerwehr mit zehn Einsatzfahrzeugen und rund 40 Mann an die Hermann-Ehlers-Straße aus. Vor Ort wurde alles für einen Löscheinsatz vorbereitet. Nachdem die Wehrleute allerdings rasch feststellten, dass es im Treppenhaus keinen auffälligen Brandgeruch gab, ging es vor allem an Kontrollen zur Sicherheit. "Wir haben zum Beispiel die Keller und die technischen Räume im Obergeschoss inspiziert, ob auch dort alles in Ordnung ist", sagte der Einsatzleiter Detlev Schwerdtner.

Worum es sich bei dem "angebrannten Kochgut" handelte, war gestern noch nicht zu erfahren. Gerüchten zufolge soll es sich um ein Waffeleisen gehandelt haben, das angebrannt war. Diese Information bestätigte die Feuerwehr gestern allerdings nicht.

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