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Grevenbroich: Vereine hoffen auf Gema-Rabatt

Grevenbroich : Vereine hoffen auf Gema-Rabatt

Mit der "Interessengemeinschaft (IG) der Vereine im Rhein-Kreis Neuss" will die Präsidenrunde der Schützenvereine aus Grevenbroich und Umgebung gegen die hohen Gema-Gebühren steuern. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) hat zum Jahresanfang neue Tarife eingeführt. Auf dieser Grundlage haben Organisationen, wie etwa der Bund der historischen Deutschen Schützenbruderschaften einen Gesamtvertrag abgeschlossen, damit gelten für die angeschlossenen Vereine vergünstigte Konditionen. Das Problem: Nicht alle Organisationen können von diesem Gesamtvertrag profitieren. Die Präsidentenrunde um Ferdi Korte (65) will mit der Gründung der IG hier Abhilfe schaffen.

"Wir möchten mit dieser Interessengemeinschaft alle Vereine im Kreis ansprechen, die nicht in den Genuss von Vergünstigungen kommen", sagt Korte. Die Idee: Der Vorstand der Präsidentenrunde der Stadt Grevenbroich würde die Gemeinschaft vertreten. Da die Organisation nicht als eingetragener Verein auftritt, entstünden den angeschlossen Gruppierungen keine Kosten. "Wir haben uns telefonisch mit der Gema in München abgesprochen und sind auf diese Möglichkeit eines Gesamtvertrags gekommen", erklärt Korte.

Bisher hat der Vorstand der Grevenbroicher Präsidentenrunde nur die Schützenvereine in der Schlossstadt, in Dormagen und Rommerskirchen sowie teilweise in Jüchen angeschrieben. "Ich habe leider nicht alle Adressen. Doch wir wollen alle ansprechen. Gerne können sich die Vorstände bei uns melden und weitere Informationen erhalten", sagt Korte. Mit einer Mitgliedschaft entstünden Preisvorteile von mindestens 20 Prozent gegenüber Einzelverträgen mit der Gesellschaft für Musikrechte. "Wir nehmen keinen Jahresbeitrag. Die Idee der IG: Wir wollen eine Organisation sein, die aus Solidarität mit den anderen Vereinen entstanden ist", sagt der 65 Jahre alte Geschäftsführer.

Erste Ergebnisse und Rückmeldungen von Vereinen erwartet Ferdi Korte in den nächsten Wochen und Monaten. Er möchte mit der Idee jeden Zusammenschluss im Rhein-Kreis Neuss erreichen. "Wenn wir so Geld sparen können, ist die Interessengemeinschaft für alle eine gute Lösung", sagt Korte.

Info Telefonischer Kontakt zu Ferdi Korte unter 02181 80616 oder 0177 4327143. E-Mail: ferdi.korte@t-online.de.

(draxl)