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Verbesserung im Bahnverkehr für Grevenbroich auf RB 27 und RB 39

Schienenpersonenverkehr in Grevenbroich : Verbesserung im Bahnverkehr auf RB 27 und RB 39

Samstags starten die Züge bisher erst ab Rommerskirchen in Richtung Köln. Zudem wird es zusätzliche Fahrten zwischen Köln und Rommerskirchen abends sowie an Sonn- und Feiertagen geben.

Am Sonntag, 9. Dezember, steht im Bahnverkehr der Fahrplanwechsel an – für Grevenbroicher Fahrgäste sind damit gleich zwei Verbesserungen verbunden. Auf der Regionalbahn 27 (Mönchengladbach –Koblenz) rollen die Züge zwischen Rommerskirchen über Grevenbroich und Mönchengladbach (und in Gegenrichtung) künftig montags bis samstags im Stundentakt: Das teilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen mit. Bislang wurde auf diesem Abschnitt lediglich morgens und nachmittags sowie am frühen Abend alle 60 Minuten gefahren. Samstags starten die Züge bisher erst ab Rommerskirchen in Richtung Köln. Zudem wird es zusätzliche Fahrten zwischen Köln und Rommerskirchen abends sowie an Sonn- und Feiertagen geben.

Eine Verbesserung gibt es samstags auch auf der Regionalbahn 39 zwischen Bedburg und Neuss. „Wir setzen künftig dort samstags größere Fahrzeuge ein, statt des Triebwagens vom Typ Lint 41 längere Fahrzeuge vom Typ Lint 54“, erklärt Sebastian Nießen, Geschäftsführer des Betreiberunternehmens Vias Rail. Dies wurde mit dem VRR vereinbart. „Es hat sich herausgestellt, das samstags viele Fahrgäste die Züge nach Neuss nutzen, um einkaufen zu gehen“, sagt Nießen. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017, also vor einem Jahr, hatte Vias den Regionalbahn-Betrieb auf dem Abschnitt von Bedburg bis Neuss/Düsseldorf von der Deutschen Bahn übernommen. Der Verkehrsverbund „ist mit dem Betrieb dort bislang zufrieden“, erklärt Verbund-Sprecher Dino Niemann. „Erste Kundenreaktionen zu den von Vias betriebenen Linien RB39 und RB34 sind positiv.“ Der VRR betont, dass die Fahrgäste „mit mehr Komfort unterwegs“ seien. „Auf der Linie verkehren neue Fahrzeuge mit komfortabler Innenausstattung.“ Unter dem früheren Betreiber Deutsche Bahn hatte es auf der Strecke (der damaligen RB38) Beschwerden wegen zu voller Züge, Verspätungen und Zugausfällen gegeben.