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Grevenbroich: UWG kritisiert Ausgaben für Blumen

Grevenbroich : UWG kritisiert Ausgaben für Blumen

Geranien an den Erftbrücken, Blumenpyramiden in der Fußgängerzone – so begrüßt die Stadt in den Sommermonaten ihre Gäste. Künftig soll sie darauf verzichten, fordert die UWG. Vorsitzender Carl Windler meint: Die Stadt gibt zu viel Geld für den Blumenschmuck aus.

"Wegen des ständig wachsenden Haushaltsdefizits halten wir Ausgaben von etwa 15 000 Euro für nicht vertretbar", kritisiert Windler: "Hinzu kommen die Kosten für das Gießen und andere Unterhaltungsarbeiten, die von den Wirtschaftsbetrieben übernommen werden."

Mit Blick auf die 700-Jahr-Feier regen die Unabhängigen an, den Kontakt mit dem Werbering Grevenbroich sowie der Werbe- und Interessengemeinschaft Wevelinghoven aufzunehmen: "Die beiden Gruppen äußern sich stets öffentlich, dass eine attraktive Innenstadt für die Kaufkraft in Grevenbroich unerlässlich sei", argumentiert der Vorsitzende.

In einem Antrag an die Bürgermeisterin forderte die UWG die Stadt auf, die Gespräche mit den Werbegemeinschaften aufzunehmen: "Wir gehen davon aus, dass beide Verbände in der Lage sind, ortsansässige Unternehmen für ein Blumen-Sponsering zu gewinnen."

(NGZ)