Grevenbroich: Unterschriftenaktion für Neukirchener Bad

Grevenbroich : Unterschriftenaktion für Neukirchener Bad

Die Schwimmer kämpfen weiter um das Bad in Neukirchen. Doris Zadeck aus Grevenbroich und Christa Quellmann aus Jüchen haben einen Brief an Bürgermeisterin Ursula Kwasny, TV-Jahn-Chef Winfried Schmitt sowie RWE und GWG verfasst – 203 Unterstützer fanden sie für ihr Ziel, das Bad zu erhalten.

Die Schwimmer kämpfen weiter um das Bad in Neukirchen. Doris Zadeck aus Grevenbroich und Christa Quellmann aus Jüchen haben einen Brief an Bürgermeisterin Ursula Kwasny, TV-Jahn-Chef Winfried Schmitt sowie RWE und GWG verfasst — 203 Unterstützer fanden sie für ihr Ziel, das Bad zu erhalten.

Hintergrund: Der Schwimmstätte, die seit mehr als zehn Jahren vom TV Jahn geführt wird, fehlt das Geld. Werden nicht 25 000 Euro in die Kasse gespült, dann will Winfried Schmitt zum 30. September das "Geschlossen"-Schild in die Tür hängen. Schwimmer aus unterschiedlichen Gruppen — zuletzt Eltern aus den Schwimmlernkursen — haben bereits Unterschriften gesammelt.

Warum das Neukirchener Bad wichtig ist, erläutert Doris Zadeck, die dort seit 13 Jahren regelmäßig schwimmt: "Es ist gut zu erreichen, Kinder und auch Senioren nutzen es gerne." Der größte Vorteil: "Das Bad ist barrierefrei, kann auch von Behinderten und Älteren ohne Probleme genutzt werden." Auch die Wasserqualität empfinde sie als positiv.

203 Unterschriften übergeben

Auf ihre Briefe vom 17. Juni und 15. Juli haben die engagierten Schwimmerinnen bisher keine Antwort erhalten — weder aus dem Rathaus noch vom Verein. Was sie sich wünschen: "Dass das Bad in Neukirchen erhalten bleibt." Gerade für Grevenbroicher, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten, sei das Schwimmbad ohne Treppen "Sehr wichtig". Sie hoffen auf eine positve Lösung, denn: "Für andere Sportstätten wie Sportplätze ist ja auch Geld da. Warum also nicht für das Schwimmbad in Neukirchen?"

(NGZ)