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Unternehmen in Grevenbroich: Auto Mroos zieht an die Lilienthalstraße.

Unternehmen in Grevenbroich : Autohaus Moors zieht um an die Lilienthalstraße

Die neuen Räumen bieten deutlich mehr Platz, die Werkstattannahme ist hell und sauber gefließt: Das Autohaus K.H. Moors ist an die Lilienthalstraße umgezogen – in die ehemals von BMW genutzten Räume. Die große Eröffnung fiel dem Coronavirus zum Opfer.

Sechs Fahnenmasten, jeder zwölf Meter hoch, zeigen es schon von weitem an: An der Lilienthalstraße 3 – unmittelbar neben der Feuerwache – brummt es wieder. Mazda- und Suzuki-Händler K.H.Moors ist nach fast neun Jahren an der Düsseldorfer Straße dorthin gezogen. Mit 9000 Quadratmetern Nutzfläche ist die neue Grevenbroicher Filiale deutlich größer als der Stammsitz in Neuss mit 6000 Quadratmetern. „Eigentlich hatten wir am Wochenende eine große Einweihungsfeier geplant – mit vielen Aktionen“, sagt Geschäftsführer Konstantinos Paraskevaidis (52).

Dafür war unter anderem der City-Frühling als ideale Plattform auserkoren. Doch wie das in diesen Tagen so ist: Alles gestrichen. „Anfang April haben wir Kurzarbeit angezeigt“, berichtet Paraskevaidis. Die fünf Verkäufer im zwölfköpfigen Grevenbroicher Team mussten tatsächlich zuhause bleiben; die Werkstatt aber hatte jeden Tag zu tun. „Dank unserer zahlreichen, treuen Stammkunden sind wir in der Werkstatt bei einer Auslastung von 100 Prozent geblieben“, sagt Paraskevaidis, den hier alle wegen seine Zungenbrecher-Namens nur „Kosta“ nennen. In den ehemals von BMW Koch genutzten Geschäftsräumen haben Handwerker von Grund auf renoviert. Wer seinen Wagen zur Inspektion abgeben will, staunt: Die Wagenannahme sieht exakt genauso aus wie der Neuwagenverkauf. „Licht, Bodenfliesen, Sauberkeit – da hat niemand das Gefühl, in einer Werkstatt zu sein.“ Gemeinsam mit dem Kunden inspiziert ein Meister das Fahrzeug. Zu zweit schaut man auch unter das Auto, was eine Unterflurbühne möglich macht. So soll ein Werkstattkunde möglichst transparent erleben, was an seinem Fahrzeug getan werden muss.

„Im Vergleich zu unseren bisherigen Räumen haben wir hier richtig viel Platz“, berichtet Mitarbeiterin Ilona Steinhäuser. Also sind auch die momentan einzuhaltenden Abstandsregeln kein Problem. Noch fehlen einige Details, weil in der Corona-Krise auch einige Handwerker und Zulieferer Termine verschieben mussten. Am großen Turm fehle noch die Werbung. Aber nach und nach freunden sich Mitarbeiter und Kunden mit den neuen Räumen an. Die bisher genutzte Filiale gehört Inhaber Karl-Heinz Moors (76). Dafür wird derzeit ein Nachmieter gesucht.