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Grevenbroich: Unfallschwerpunkt L116: Polizei wiegelt ab

Grevenbroich : Unfallschwerpunkt L116: Polizei wiegelt ab

Die Straße ist gut ausgebaut und übersichtlich, doch immer wieder kracht es an den Kreuzungen auf der Landesstraße 116 zwischen der AutobahnAuffahrt zur A 46 und der Rheydter Straße, gibt es Verletzte. Viele Jahre galt die Landesstraße im Abschnitt zwischen Grevenbroich und Bedburg als Todesstrecke – mit Tempolimit, Riffelbändern und vielen Kontrollen sank die Zahl der Verletzten erheblich.

Die Straße ist gut ausgebaut und übersichtlich, doch immer wieder kracht es an den Kreuzungen auf der Landesstraße 116 zwischen der AutobahnAuffahrt zur A 46 und der Rheydter Straße, gibt es Verletzte. Viele Jahre galt die Landesstraße im Abschnitt zwischen Grevenbroich und Bedburg als Todesstrecke — mit Tempolimit, Riffelbändern und vielen Kontrollen sank die Zahl der Verletzten erheblich.

Entwickelt sich jetzt der nördlich angrenzende Abschnitt zur Gefahrenstelle? In der vorigen Woche gab es in Höhe der A 46-Auffahrten zwei Unfälle: Ein acht Jahre altes Mädchen und drei weitere Jüchener wurden verletzt, als ein Auto nach links auf die Autobahn Richtung Jüchen abbiegen wollte und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenprallte. Nur wenige Tage später stießen zwei Wagen im Bereich der anderen A 46-Auffahrt — Richtung Düsseldorf — zusammen. Bereits im September war etwas weiter ein 48 Jahre alter Düsseldorfer, der von der A 46 kam, auf der L 116 gegen einen Mast geprallt und kam erst in der Autobahnauffahrt auf der anderen Straßenseite zum Stehen. Fünf Menschen wurden — zum Glück nur leicht — verletzt

Aber auch an anderen Kreuzungen auf der L 116 gab's Unfallopfer. Am Donnerstag wurde eine Grevenbroicherin verletzt, die von der L 116 auf die Rheydter Straße abbiegen wollte. Ihr Wagen prallte auf der Kreuzung mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, Fahrer und Beifahrer darin wurden ebenfalls verletzt. Auch zur Kreuzung mit der Grubenrandstraße mussten Rettungsdienst und Polizei ausrücken: Fünf Verletzte forderte dort Anfang Oktober ein Zusammenstoß, ein Auto blieb auf dem Dach liegen.

Trotz all dieser Unfälle an Kreuzungen und A 46-Zufahrten: Aus Sicht der Polizei handelt es sich in dem Bereich etwa an der Autobahn-Anschlussstelle um "keine Unfallhäufungstelle", erklärt Polizeisprecher Hans-Willi Arnold. Es gebe bei den Unfällen dort "keine Auffälligkeiten". Die Unfallursachen seien unterschiedlich. Eine Unfallhäufungsstelle liegt nach Angaben der Polizei dann vor, wenn sich in einem begrenzten Abschnitt drei Unfälle mit Verletzten und "gleichem Grundtyp" in einem Jahr ereignen — oder drei solche Unfälle mit Toten und Schwerverletzten binnen drei Jahren. Natürlich rät Arnold um "vorsichtige Fahrweise etwa beim Abbiegen".

(NGZ)