1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Trotz des milden Winters: Grevenbroicher Stadtbetriebe streuen fleißig

Trotz des milden Winters : Schon 94 Tonnen Salz in Grevenbroich gestreut

Obwohl die Temperaturen recht wild waren, haben die Stadtbetriebe bereits vergleichsweise viel gestreut. Wie die Stadt auf Nachfrage bestätigt, haben Streufahrzeuge bereits circa 94 Tonnen eines Salzsole-Gemisches verteilt, um die Sicherheit im Verkehr sicherzustellen.

(jlu) Rund 800 Tonnen befinden sich noch im Lager.

Die Stadt gibt weiter an, dass seit dem 17. November 2019 bereits zwölf Touren durchgeführt worden sind, bei denen bis zu drei Fahrzeuge gleichzeitg im Stadtgebiet unterwegs waren, um zu streuen. Grundlage für jeden Streueinsatz ist das aktuelle Wetter. Bei Temperaturen um 0 Grad Celsius oder kälter und bei Eisglätte sowie Schneefall kommen die Streufahrzege zum Einsatz.

Bislang hat die Stadt allerdings nur die erste Dringlichkeitsstufe ausgerufen. Das bedeutet, dass nur sogenannte verkehrswichtige und gefährliche Stellen gestreut werden. Dazu gehören Strecken mit Gefälle, scharfe Kurven, Straßenverengungen, Kreuzungen, Einmündungen sowie Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen. Auch Straßen, die vom öffentlichen Personennahverkehr und Schulbussen genutzt werden, wurden bereits gestreut. Das gilt ebenfalls für Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern, Schulen und Straßen zu Gewerbe- und Industriegebieten.

Eis und Schnee müssen dabei frühzeitig entfernt werden. „Der Winterdienst auf den Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage mit der Dringlichkeitsstufe eins muss so früh begonnen werden, dass er vor Einsetzen des Berufsverkehrs, das heißt gegen sieben Uhr, abgeschlossen ist“, sagt Stadtsprecherin Claudia Leppert. An Sonn- und Feiertagen hätten die Mitarbeiter hingegen zwei Stunden länger Zeit, um die Straßen zu räumen und zu streuen. Auch die öffentlichen Flächen, die von Fußgängern benutzt werden, müssen bis zu diesen Zeitpunkten geräumt und gestreut werden. Aus diesem Grund beginnt die Schicht bei den Stadtbetrieben bereits um 3 Uhr in der Früh. Zu dieser Uhrzeit fängt der Einsatzleiter an.

(jlu)