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Grevenbroich: "Tag 1" in neuer Grundschule

Grevenbroich : "Tag 1" in neuer Grundschule

Heute werden alle "Erftauen"-Grundschüler zum ersten Mal in ihrem umfangreich erweiterten Gebäude unterrichtet. Bis Sommer soll auch der Pausenhof gestaltet werden. 2,4 Millionen Euro wurden investiert.

Heute wird jeder der "Erftauen"-Grundschüler gespannt zum Unterricht gehen: Viele der 234 Mädchen und Jungen können zum ersten Mal einen Blick in das komplett sanierte und erweiterte Gebäude an der Hünselerstraße 3 werfen. Schulleiterin Erika Voets bestätigt: "Die Kinder sind schon sehr aufgeregt." Klassenzimmer in hellen Pastelltönen, helles Holz, eine freundliche Atmosphäre – auch Bürgermeisterin Ursula Kwasny zeigte sich gestern beim Rundgang beeindruckt und zugleich erleichtert: "Ich bin froh, dass dieses Projekt endlich beendet werden konnte. Hier wurde eine vorbildliche Schule geschaffen." Insgesamt 2,4 Millionen Euro wurden investiert, um die Pläne der "Werkgemeinschaft Quasten und Berger" umzusetzen.

Notwendig geworden war die Erweiterung, da die Schule bisher über zwei unterschiedliche Standorte verfügte, aber die elf Klassen in einem einzigen Gebäude untergebracht werden sollten. 2005 war die Katholische Grundschule Gustorf aufgelöst worden, die Kinder besuchten stattdessen die "Erftaue". Doch der Platz in einem Gebäude fehlte.

"Ein Dependance-Betrieb ist immer schwierig für die Schulorganisation und den Alltag", sagt Rektorin Erika Voets. Das Gebäude sei schon "sehr sanierungsbedürftig gewesen". Dafür sei jetzt eine sehr schöne Schule entstanden, die für die Kinder auch zahlreiche neue Möglichkeiten bieten würde. "Bisher fehlte uns ein gemeinsamer Versammlungsraum. Zudem verfügen wir über mehr Platz für Computer, für Lehrmaterial und auch für Elterngespräche", nennt die Rektorin einige Beispiele. Außerdem kann die Schule ohne Barrieren erreicht werden; auch ein Behinderten-WC gehört dazu.

Hof zum Spielen und Verweilen

Während die Grundschüler gestern frei hatten, bereiteten die Lehrerinnen alles für "Tag 1" unter einem Dach vor. "Wir wollen möglichst alles so einräumen, dass wir direkt mit dem normalen Unterricht beginnen können", sagt Erika Voets. Während das Gebäude mit seiner hellgelb-roten Front bereits fertig sei, müsse der Außenbereich noch hergerichtet werden: "Wir werden den Hof in mehrere Bereiche unterteilen: einen für Bewegung und einen Rückzugsbereich mit Bäumen, Grün und Bänken." Dabei seien viele Ideen gesammelt worden, auch der Förderverein biete Unterstützung. Ein Countdown im Hintergrund: "Zum Schulfest im Juni soll schon möglichst viel fertig sein", hofft die Rektorin.

(NGZ)