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Fernsehen: "The Winner is...": Sven Kompaß verliert im Finale

Fernsehen: "The Winner is..." : Sven Kompaß verliert im Finale

Der Sänger aus Wevelinghoven hat am Freitagabend im Finale der TV-Show "The Winner is..." eíne starke Leistung gezeigt. Für den Triumph und das Preisgeld von einer Million Euro hat es in der Live-Sendung dennoch nicht gereicht.

Eigentlich war alles angerichtet. Im Finale der TV-Show "The Winner is...", das gestern Abend live auf Sat1 ausgestrahlt wurde, hätte Sven Kompaß noch drei Gesangsduelle gewinnen müssen - und eine Million Euro abgeräumt. Doch schon im ersten Duell war Schluss. Der Sänger aus Wevelinghoven hatte sich Familie Hain als Gegner ausgesucht. Mit dem Hit "Forgive, Forget" von Caligola legte er zwar ein echtes Brett auf die Bühne. Die Jury allerdings schien für so viel Power noch nicht wach genug: Sie entschied sich mit 53:48 Stimmen für Familie Hain, die mit einem seichten Schmusesong punkten konnte. Damit war für Kompaß der Traum, als "The Winner" das Studio im niederländischen Hilversum zu verlassen und mit einer Million Euro nach Hause zu gehen, ausgeträumt.

Der 36-Jährige zeigte sich jedoch als herzlicher Verlierer. Mit einem Lächeln nahm er die Entscheidung der Jury hin, umarmte seine Bezwinger und wünschte ihnen Glück für den weiteren Abend. Sven Kompaß hatte allen Grund, stolz auf das Geleistete zu sein. Vor der Show hatte er versprochen: "Ich gebe die volle Packung" - und Wort gehalten. Dass er die Familie Hain zu schätzen gelernt hat, teilte er ebenfalls bereits vor der Show mit. Während der Proben hatten sich die Kandidaten besser kennengelernt. "Natürlich sind wir alle Konkurrenten in der Show", sagte Kompaß. "Aber die gemeinsame Zeit hier hat uns auch zusammengeschweißt."

Dennoch hätte er gerne als letzter von zu Beginn der Show 64 Musik-Acts, von denen im Finale nur noch acht übrig waren, das Licht im Studio ausgemacht. So hatte er es auch vor dem Finale angekündigt. Doch daraus, am Ende des Abends den Lichtschalter zu drücken, wurde nichts. Stattdessen sah er ein spannendes Finale der von Linda de Mol moderierten Show.

Für Kompaß und die niederländische Kult-Moderatorin war es ein Wiedersehen: 1996 war er bei der von ihr moderierten Soundmix-Show angetreten. Daran erinnerte Linda de Mol gestern noch einmal und zeigte ein Foto von damals. "Sven hat die Show 1996 gewonnen", blickte sie zurück. Es hätte ein gutes Omen werden können. Aber es reichte nicht, diesen Erfolg zu wiederholen.

Am Samstag ist der Sänger wieder in seiner Heimatstadt. Bei "Erft in Flammen" steht Sven Kompaß auch direkt wieder auf der Bühne. In der TV-Show hat er in den vergangenen Wochen viele Sympathien gewonnen. Auch wenn es nicht zum Millionär reichte, könnte ihn die Show einem großen Wunsch nähergebracht haben: ein Album mit seinen eigenen Songs. Daran wird er akribisch weiterarbeiten und die Suche nach einem Produzenten intensivieren. Einige seiner Songs sind im Internet unter www.svenkompass.de zu hören.