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Grevenbroich: Südstadt-Pfadfinder gehen mit der Bahn auf große Schnitzeljagd

Grevenbroich : Südstadt-Pfadfinder gehen mit der Bahn auf große Schnitzeljagd

Ein klein wenig ist das Geheimnis gelüftet: Geldern ist die erste Zwischenstation für Dominik und Matthias Schotten, Janina Philippsen und Alexander Baum. Welche Aufgabe sie dort erwartet und wie es dann weitergeht, das wissen die vier Rover vom Stamm St. Josef Grevenbroich der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) allerdings noch nicht: Die vier nehmen an einer Schnitzeljagd auf Schienen teil – einer Gemeinschaftsaktion der St.-Georg-Pfadfinder und der Deutschen Bahn. Vier Tage lang sind über 1000 Pfadfinder in Nahverkehrszügen unterwegs und treffen sich dann zum Abschluss der Veranstaltung "rover.DE 2013" in Nürnberg. Am Dienstag starteten die vier Rover in Pfadfinderkluft am Bahnhof Grevenbroich, erst am Tag zuvor hatten sie ihren ersten Zwischenstopp erfahren.

Ein klein wenig ist das Geheimnis gelüftet: Geldern ist die erste Zwischenstation für Dominik und Matthias Schotten, Janina Philippsen und Alexander Baum. Welche Aufgabe sie dort erwartet und wie es dann weitergeht, das wissen die vier Rover vom Stamm St. Josef Grevenbroich der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) allerdings noch nicht: Die vier nehmen an einer Schnitzeljagd auf Schienen teil — einer Gemeinschaftsaktion der St.-Georg-Pfadfinder und der Deutschen Bahn. Vier Tage lang sind über 1000 Pfadfinder in Nahverkehrszügen unterwegs und treffen sich dann zum Abschluss der Veranstaltung "rover.DE 2013" in Nürnberg. Am Dienstag starteten die vier Rover in Pfadfinderkluft am Bahnhof Grevenbroich, erst am Tag zuvor hatten sie ihren ersten Zwischenstopp erfahren.

Das Fahrtenmesser und ein Campingkocher sind dabei, die Teile des Zelts wurden auf die vier Rucksäcke aufgeteilt. Die 17 bis 19 Jahre alten Pfadfinder vom Stamm in der Südstadt sind für vielerlei Herausforderungen gerüstet. "Was auf uns zukommt, wissen wir nicht", sagt Dominik Schotten. In Geldern müssen sie eine Aufgabe lösen. "Vielleicht ein Rätsel oder ein Spiel, bei dem die Gemeinschaft gestärkt wird", sagt der 19 Jahre alte Südstädter. "Jeden Tag erfahren wir per SMS unser nächstes Reiseziel." Maja Richter, Bundesreferentin der Rover Stufe bei der DPSG, erläutert: "Die Rover werden Deutschland erkunden, außergewöhnliche Dinge erleben und lernen, Verantwortung für ihre Gruppe und sich selbst zu übernehmen."

Ein klein wenig Abenteuer gehört zu der besonderen Schnitzeljagd also dazu. "Und wann hat man schon eine solche Gelegenheit, quer durch Deutschland zu fahren, viel vom Land zu sehen und Kontakte zu knüpfen?", sagt Dominik Schotten. Er macht beim Stamm St. Josef mit, seit er acht Jahre alt ist. "Mein Vater hatte erzählt, was Pfadfinder machen. Ich nahm an ein paar Truppstunden teil — und es hat mir gut gefallen." Sein Bruder Matthias (17) ist seit dem elften Lebensjahr dabei.

Nach der Schnitzeljagd auf Schienen folgt für die Grevenbroicher und die anderen Pfadfinder ein besonderes Gemeinschaftserlebnis: In Nürnberg zelten die über 1000 Rover bis zum 4. August auf dem Zeppelinfeld.

(NGZ)