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Sturmtief fegt über Grevenbroich: Feuerwehr beseitigt viele Bäume

Helfer im Dauer-Einsatz : Sturmtief fegt über Grevenbroich - Feuerwehr beseitigt viele Bäume

Obwohl es zeitweise mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h über die Stadt fegte, ist Grevenbroich weitgehend vom Sturmtief „Kirsten“ verschont geblieben. Größere Schäden sind nach einer ersten Einschätzung von Feuerwehr-Sprecher Sebastian Draxl bis zum frühen Abend nicht entstanden. Auch sei niemand verletzt worden.

Durch umgeknickte Bäume und heruntergefallene Äste kam es an einigen Stellen des Stadtgebietes zu leichten Verkehrsstörungen. Die meisten Einsätze mussten in den frühen Morgenstunden und am Vormittag gefahren werden. „Den ersten Sturm-Alarm hatten wir bereits gegen 3.15 Uhr“, schildert Draxl. Am Tribünenweg in Wevelinghoven lag ein Baum quer über der Fahrbahn. Gut eine Stunde später mussten die Grevenbroicher Helfer dann erneut in die Gartenstadt ausrücken: Am Hemmerdener Weg musste ebenfalls ein Baum von der Straße geräumt werden.

Gegen 5.30 Uhr, als der Sturm heftiger wurde, mussten zeitgleich mehrere Einsätze von der Feuerwehr abgearbeitet werden. Während die Helfer einen Baum von der Kreisstraße 40 in Hemmerden entfernten, wurden weitere Einheiten zur Kurzen Straße in Kapellen alarmiert. Dort sollte ein Baum auf ein Haus gestürzt sein. Zum Glück bestätigte sich das nicht, als die Kräfte vor Ort eintrafen. Dafür versperrte ein umgestürzter Baum aber die Abfahrt Gustorf der Bundesstraße 59. Auch der musste von den Einsatzkräften geräumt werden.

 Gegen 6.30 Uhr fuhren die Helfer dann zur Energiestraße. In Höhe des Kleinfelderhofs wurden erneut die Motorsägen angeworfen, um einen auf der Fahrbahn liegenden Baum zu entfernen. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr rückten dann kurz vor 8 Uhr zur Tannenstraße in Neuenhausen aus. Dort wurde ebenfalls ein vom Sturm umgefegter Baum von der Straße geräumt. Einen Baum in Schräglage meldete ein aufmerksamer Anrufer gegen 10 Uhr am Weidenweg in Laach. Dort wurden die Einsatzkräfte ebenso tätig wie auf der Landstraße 116, auch dort lag ein Baum auf der Fahrbahn.

„Da die Bäume noch Laub tragen, sind sie natürlich anfälliger für Sturmböen“, erklärt Sebastian Draxl die relativ hohe Zahl von Einsätzen. „Im Herbst hätte uns ein solches Tief weitaus weniger beschäftigt.“ Die Feuerwehr warnt weiterhin vor abknickenden Ästen, die könnten auch in den nächsten Tagen noch eine Gefahr auf Waldwegen darstellen. An den Einsätzen beteiligt waren die Einheiten aus Wevelinghoven, Kapellen, Stadtmitte, Hemmerden und Frimmersdorf/Neurath sowie die hauptamtliche Wache.

(wilp)