Grevenbroich: Sturm "Burglind" lässt mehrere Bäume umstürzen

Grevenbroich: Sturm "Burglind" lässt mehrere Bäume umstürzen

Reichlich Arbeit bescherte gestern "Burglind" der Grevenbroicher Feuerwehr. Böen von bis zu 125 Kilometern in der Stunde waren angekündigt. Eine Folge des heftigen Sturms: Die Einsatzkräfte mussten bis zum Mittag mehrere Bäume von den Straßen räumen.

Zum ersten Sturmeinsatz rückte die Wehr gegen 5 Uhr aus, um einen umgekippten Baum am Gierather Weg in Orken zu beseitigen. Gegen 7.30 Uhr war die Feuerwehr mit ihren Pumpen auf der Neusser Straße in Kapellen gefragt. "Auf der Straße stand das Wasser, ein Sickerschacht konnte das Regenwasser nicht aufnehmen", berichtet Detlev Schwerdtner, Einsatzleiter bei der Wehr.

Auf der Feilenhauerstraße in Grevenbroich lag gestern Morgen ein vom Sturm gefällter Baum. Die Einsatzkräfte zerkleinerten ihn mit einer Motorsäge und räumten ihn zur Seite. Weitere umgestürzte Bäume mussten auf der Elfgener Straße sowie in Busch auf der Weilerbuschstraße weggeräumt werden. In Frimmersdorf waren am Morgen In der Tiefschley Dachziegel auf die Straße gefallen. Schließlich mussten die Einsatzkräfte auch zur Von-der-Porten-Straße in der Südstadt ausrücken. Ein großer Ast drohte dort aus etwa sieben Metern Höhe in den öffentlichen Verkehrsraum zu stürzen. Er wurde mit Hilfe der Drehleiter entfernt.

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Die Feuerwehr Grevenbroich - neben der hauptamtlichen Wache an der Lilienthalstraße im Industriegebiet Ost rücken acht ehrenamtlich besetzte Einheiten zu Einsätzen aus - war auf den heftigen Sturm vorbereitet. "Wir haben ein Unwetter-Konzept, bei Unwetter-Warnungen werden alle Einheiten voralarmiert", erklärt Detlev Schwerdtner.

Auch bei der Ausrüstung wird an Sturmeinsätze gedacht: "Alle unsere Feuerwehreinheiten verfügen über mindestens eine Motorkettensäge. Und in unserem Lager liegen circa weitere fünf Motorsägen bereit", sagt Detlev Schwerdtner.

(cso-)