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Strukturwandel im Rhein-Kreis Neuss: Reviervertrag läutet Zukunft ein

Strukturwandel im Rhein-Kreis Neuss : Reviervertrag markiert Start in die Zukunft

Die Tinte ist trocken – und damit wird die Zukunft eingeläutet. Die NRW-Landesregierung und die Gesellschafter sowie der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) haben am Dienstag den „Reviervertrag“ unterzeichnet. Darin werden Ziele und Instrumente festgelegt, um den Strukturwandel zu meistern.

Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, zählte in seiner Funktion als stellvertretender Vosritzender der Gesellschafterversammlung der ZRR zu den Unterzeichnern. „Heute ist ein wichtiger Tag für unsere Region“, sagte er am Rande des digitalen Festakts mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Der Reviervertrag legt Grundsätze und Ziele des Strukturwandels fest und regelt Zuständigkeiten, Fördergrundlagen und deren Systematik. Mit der Unterzeichnung wurde auch das Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.1, das die Förderung konkreter Projekte vorsieht, offiziell an die NRW-Landesregierung zur weiteren Beratung übergeben. „Es geht dabei um die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ansiedlung neuer Unternehmen“, erklärt Steinmetz.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont, dass der Reviervertrag ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel im Kreis ist. Unter anderem lenkt er den Blick darauf, dass das Rheinische Revier zu einer Demonstrationsregion im Sinn des „Europäischen Green Deal“ werden soll. Das bisherige Braunkohlegebiet soll zu einer Vorzeigelandschaft mit Strahlkraft weit über die Grenzen von NRW und Deutschland hinaus werden. „Beim Strukturwandel in unserer Region liegen Jahrhundertaufgabe und Jahrhundertchance eng beieinander“, so Petrauschke. „Wir haben es jetzt gemeinsam in der Hand, die Voraussetzungen für neue Jobs, neue Ausbildungsplätze und die Ansiedlung neuer Unternehmen bei uns zu schaffen.“