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Strategiepapier zur Zukunft Grevenbroichs wird erstellt

Strategiepapier für die Zukunft Grevenbroichs : Abschlussbericht zum „Leitbild 2030“ wird der Politik vorgelegt

Wie lässt sich die Zukunft der Stadt optimal gestalten?

Statt über allerlei Möglichkeiten immer wieder aufs Neue zu debattieren, möchte die Verwaltung eine Art zukunftsfähiges Strategiepapier entwickeln: das Leitbild 2030. Um es zu erstellen, wurde die Kommunalagentur KoPart bestellt. Ihr Abschlussbericht liegt jetzt vor. „Mit allen Anlagen und beigefügten Dokumenten umfasst er 130 Seiten“, berichtet Rathaussprecher Stephan Renner. Nun wird das Konvolut in ein Leitbild konvertiert. Parallel dazu gibt es die Rückkoppelung mit der Politik, dem Ältestenrat soll der Abschlussbericht in der kommenden Sitzung im Januar 2019 vorgelegt werden. Konkrete Inhalte werden bisher nicht bekannt gegeben. Die Ergebnisse aber fußen auf drei Elementen, die in diesem Jahr durchgeführt worden – dazu zählen ein Workshop sowie eine Befragung, 3.198 Teilnehmer beantworteten dafür in den Monaten April und Mai 14 Fragen zur Stadtentwicklung. Der Anteil von Frauen und Männern lag gleichermaßen bei 50 Prozent.. Die Schlossstadt fit und lebenswert für die Zukunft zu machen, ist dabei Priorität der Verwaltung, weshalb dann in einer Zukunftskonferenz die von den befragten Bürgern gewünschte Aspekte weiter gebündelt und subsumiert wurden.

Das noch zu erschaffende Leitbild wird kein „Wünsch’ dir was“, wie Rathaussprecher Renner betont. Bürgerschaftliche Anregungen waren – neben dem übergeordneten Motto der Familienfreundlichkeit –, alle Stadtteile gleichermaßen zu entwickeln und den Fokus nicht immer bloß auf die Innenstadt zu legen.

Zu beantwortende Fragen sind unter dem Aspekt des demografischen Wandels, wie sich beispielsweise die Nahversorgung in den einzelnen Quartieren entwickelt oder wie sich Wohnen, Leben und Mobilität verzahnen lassen. Zum Komplex „Sicherheit und Ordnung“ wurden exemplarisch zwei Trends aufgegriffen.

Beim Thema Mobilität soll das Auto laut Bürgerwunsch weiter aus dem Stadtbild verschwinden, beispielsweise per Carsharing. Der Wunsch nach Tempo 30 als innerstädtischer Regelgeschwindigkeit wurde ebenso debattiert.

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