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Grevenbroich: "Stellwerk-Initiative" sammelt Unterschriften

Grevenbroich : "Stellwerk-Initiative" sammelt Unterschriften

Die "Stellwerk- Initiative" setzt ihre Unterschriftenaktion gegen das geplante medizinische Versorgungszentrum an der Bahnstraße fort. Bislang sei man mit der Resonanz der Bürger sehr zufrieden.

Das erklärte Christa Roth-Walraf gestern im Gespräch mit der NGZ. "Es haben sich mittlerweile sogar Bürger Formulare geben lassen, um selbst aktiv Unterschriften zu sammeln", sagte sie.

Darüber hinaus hat die Initiative bei Bürgermeisterin Ursula Kwasny um detaillierte Informationen zu dem geplanten Medizin-Zentrum gebeten, in dem ein Schwerpunkt auf die Therapie von Abhängigkeitserkrankungen gelegt werden soll. "Wir haben zwar eine Antwort aus dem Rathaus erhalten", sagt Christa Roth-Walraf. Die gewünschten Informationen hätte das Schreiben jedoch nicht enthalten. Die "Stellwerk-Initiative" plant nun, die Unterschriftenaktion in den kommenden Tagen weiter zu intensivieren. Die Listen liegen bei Lederwaren Schnorrenberg, Kölner Straße, im Geschäft von Fred Leven, Rheydter Straße, sowie beim Integrations- und Bildungsverein, Bahnstraße 27, aus.

Die "Stellwerk-Initiative" setzt sich für eine Aufwertung des Bahnhofsquartiers ein. Sie fordert Transparenz in Sachen Medizin-Zentrum und argumentiert, dieses sorge für einen "Trading Down"-Effekt. So wird die Abwertung eines städtischen Bereichs durch eine nicht zum Umfeld passende Ansiedlung genannt. Damit werde das Integrierte Stadtentwicklungskonzept torpediert. Das sieht die Aufwertung des Bereichs zwischen Bahnhof und Fußgängerzone vor. Die Stadt hat sich dafür um Fördergelder in Höhe von 1,14 Millionen Euro beim Land beworben.

(NGZ/rl)