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Grevenbroich: Stadt und GWG informieren über Hammerwerk-Ausbau

Grevenbroich : Stadt und GWG informieren über Hammerwerk-Ausbau

Heute in vier Wochen, am 22. September, sollen die Arbeiten für den großen Umbau auf der Straße Am Hammerwerk beginnen, Autofahrer müssen ab dann bis 2015 mit Behinderungen rechnen.

Die Stadt will das Nadelöhr im Gewerbegebiet entschärfen. Die viel befahrene Straße, auf der es häufig zu Unfällen gekommen war, soll von der Rheydter bis zur Bergheimer Straße um fünf auf 15 Meter verbreitert und sicherer gestaltet werden - unter anderem sind Schutzstreifen für Radfahrer geplant. Neben der Stadt ist bei dem Projekt das Gas- und Wasserwerk Grevenbroich im Boot, das Leitungen verlegt. Die beiden Bauherren wollen die Pläne in einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 11. September, 19.30 Uhr, im Bernardussaal am Marktplatz vorstellen.

Als erstes rücken Baukolonnen im Auftrag von GWG an. Der Grund: Nach der Verbreiterung würden die Versorgungsleitungen unter der Fahrbahn liegen. GWG will sie nun vor dem Straßenbau in die Trasse des künftigen Bürgersteiges legen - das erleichtert in späteren Jahren anstehende Arbeiten. Der Versorger versichert, dass die Bauabschnitte so gestaltet werden, "dass Anwohner, Geschäftsleute und Kunden so wenig wie möglich belastet werden". Das Unternehmen kündigt Gespräche mit Anwohnern an. Zudem würden Grundstückseinfahrten vorab verrohrt, so dass sie wieder befahrbar sind. Ebenfalls werden bereits Leitungen für die späteren Straßenlaternen verlegt.

Bis zum 28. November will GWG diese Arbeiten abgeschlossen haben. Anschließend steht der Straßenbau im Auftrag der Stadt an. Die 7,50 Meter breite Fahrbahn wird auf neun Meter ausgebaut. Das schafft Platz für mehrere Mittelinseln und etliche Abbiegespuren zu den Parkplätzen und Grundstücken.

(cso-)