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Grevenbroich: Stadt setzt bei Laternen auf LED-Technik

Grevenbroich : Stadt setzt bei Laternen auf LED-Technik

Moderne Technik hilft zumindest ein klein wenig, dass das Millionen-Defizit im Stadthaushalt nicht noch größer wird. Schritt für Schritt lässt die Stadt die Straßenlaternen mit LED-Technik – Leuchtdioden – ausrüsten.

Moderne Technik hilft zumindest ein klein wenig, dass das Millionen-Defizit im Stadthaushalt nicht noch größer wird. Schritt für Schritt lässt die Stadt die Straßenlaternen mit LED-Technik — Leuchtdioden — ausrüsten.

"Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht. Die LED-Leuchten halten länger. Sie sind wartungsarm und sparen Energiekosten", erklärt Bourso Dehkordi, Fachdienstleiter im Rathaus. Von den 8200 Straßenlaternen im Stadtgebiet gehören 2000 der Stadt und 6200 dem Gas- und Wasserwerk Grevenbroich. Rund 640 000 Euro zahlt die Stadt dafür 2013 an Stromkosten an NEW.

Vor rund einem Jahr hatte GWG an der Lindenstraße die ersten 22 Leuchten auf LED umgerüstet. Die Bilanz: "Im Jahr verbrauchen diese Leuchten 9500 Kilowattstunden weniger als früher, damit sparen wir rund 1900 Euro", rechnet Dehcordi vor. "Dabei ist die Straße mindestens so gut ausgeleuchtet wie vor der Umstellung." Zudem seien die Anschaffungskosten deutlich gesunken. Das macht die Entscheidung für weitere LED-Lampen leicht: Auf der kürzlich ausgebauten Straße Auf den hundert Morgen in Kapellen wurden 21 neue Lichtspender mit LED ausgerüstet, in Gruissem sechs. "Künftig wollen wir in Neubaugebieten generell LED-Leuchten verwenden", erklärt Dehkordi. Als nächstes sei das Baugebiet Neuhäuserweg in Neukirchen an der Reihe, die ersten sieben LED-Lampen wurden aufgestellt.

Zudem stehen bald über 1500 Lampen mit Quecksilberdampfleuchten zur Umrüstung an. Hochdruck-Quecksilberdampfleuchten dürfen laut Umweltbundesamt ab April 2015 nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

(NGZ)